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NIDWALDEN: 360 Sieger auf dem Horn

Sämtliche Starter des Stanserhorn-Berglaufs erreichten das Ziel. Für ein Duo war es gar die 31. Teilnahme bei der 31. Austragung.
Kurt Liembd
Punkt 9 Uhr erfolgte der Start des 31. Stanserhorn-Berglaufes auf dem Stanser Dorfplatz. (Bild: Kurt Liembd (LZ) (Nidwaldner Zeitung))

Punkt 9 Uhr erfolgte der Start des 31. Stanserhorn-Berglaufes auf dem Stanser Dorfplatz. (Bild: Kurt Liembd (LZ) (Nidwaldner Zeitung))

Kurt Liembd

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Was 1987 begann, ging am Sonntag zum 31. Mal über die Bühne. 360 Teilnehmer (323 Läufer und 37 Walker) nahmen die elf Kilometer und 1416 Höhenmeter am Stanserhorn-Berglauf unter die Füsse. Aus der ganzen Schweiz reisten sie an, einzelne sogar aus Deutschland, Australien, den USA und aus Äthiopien. Das Ziel erreicht haben alle, und so gab es eigentlich 360 Sieger. Doch Sieger nach Zeit wurden nur zwei: Tefera Mekonen (25) aus Äthiopien bei den Herren und Lokalmatadorin Lucia Mayer (38) aus Ennetbürgen bei den Frauen.

Dafür gab es unzählige Sieger der Herzen, so Sepp Näpflin (64) aus Stans und Hans Aschwanden (58) aus Seelisberg. Die beiden Urgesteine des Berglaufs sind die einzigen zwei, welche alle bisherigen 31 Austragungen des Stanserhorn-Berglaufs bestritten. Läuferin der Herzen war die ehemalige Spitzenturnerin Ariella Kaeslin (29). Es war ihr erster Berglauf überhaupt. Auf die Frage nach ihren Ambitionen sagte Kaeslin vor dem Start augenzwinkernd: «Lebendig ankommen.» Es werde wahrscheinlich «mega hart» für sie. Auch wenn sich ihre Befürchtungen bewahrheiten sollten, gehörte auch Kaeslin nach über zwei Stunden zu den strahlenden Finishern. Gross war die Freude auch bei OK-Präsident Peter Achermann, der sich wie immer auf über hundert freiwillige Helfer verlassen konnte. Zu diesen gehören die beiden Stanser Franz Lussi und Josef Odermatt, besser bekannt als «Gumper». Sie sind seit Jahrzehnten die Wichtigsten, wenn die Teilnehmer an die Startlinie schreiten. Franz Lussi, den man auch als Mitglied des Jodlerklubs Wiesenberg kennt, fällt seit 30 Jahren die Ehre zu, mit der Pistole den Startschuss zu geben. In den ersten 30 Jahren des Stanserhorn-Berglaufs gab es nur gerade zwei Speaker, von 1987 bis 1996 Ski-Reporter Sepp Odermatt und von 1997 bis 2016 Max Achermann. Am Sonntag stand nun mit Christian Graf aus Stans ein Neuer am Mikrofon. Dieser meisterte seine Premiere professionell, kennt man ihn doch national von Sportevents wie den Skiweltmeisterschaften 2017 in St. Moritz, von der Leichtathletik-EM in Zürich 2014, vom Ironman Switzerland und anderen Grossanlässen.

Apropos Ironman Zürich: Die beiden Stanser Michael Achermann und Remo Flüeler wollen am 30. Juli an den Start gehen. Dies ist auch der Grund, weshalb sie am Sonntag nicht selber aufs Horn rannten, dafür aber als Zuschauer die Teilnehmer anfeuerten. Ob es Michael Achermann für die Qualifikation für Hawaii reichen wird?

Auch Handballer und Pilatus-Mitarbeiter am Start

Zurück zum Stanserhorn-Berglauf. Da traf man im Publikum zahlreiche Sponsoren, so unter anderem Erich Amstutz (Amstutz Holzbau AG), Philipp Müller (NKB) oder Werner Barmettler (Elektro Wild + Barmettler). Sie alle unterstützten vor Ort die zahlreichen Läufer und Läuferinnen, darunter auch sehr viele Einheimische wie Christian Stebler,Bruno Joller,Nadine Matter,Ivan Zumbühl und viele mehr. Erneut lief eine Gruppe von Stanser Handballern mit, erstmals stand auch eine grössere Gruppe der Pilatus-Flugzeugwerke am Start.

Zur Einstimmung vor dem Lauf spielte das Schwyzerörgeli-Trio St. Jakob auf dem Dorfplatz und später dann auch noch auf dem Horn. Es sind dies die Zwillinge Martin und Michael Liem (35) und deren älterer Bruder Thomas Liem (37).

Hinweis: <span style="font-size: 1em;">Den sportlichen Bericht finden Sie hier.</span>

Das Ländlertrio St. Jakob aus Ennetmoos. (Bild: Kurt Liembd/NZ)

Das Ländlertrio St. Jakob aus Ennetmoos. (Bild: Kurt Liembd/NZ)

Michael Achermann (links) und Remo Flüeler, beide aus Stans. (Bild: Kurt Liembd (NZ) (Nidwaldner Zeitung))

Michael Achermann (links) und Remo Flüeler, beide aus Stans. (Bild: Kurt Liembd (NZ) (Nidwaldner Zeitung))

Josef "Gumper" Odermatt (links) und Wiesenberg-Jodler Franz Lussi. (Bild: Kurt Liembd (NZ) (Nidwaldner Zeitung))

Josef "Gumper" Odermatt (links) und Wiesenberg-Jodler Franz Lussi. (Bild: Kurt Liembd (NZ) (Nidwaldner Zeitung))

Bruno Joller und Christian Stebler. (Bild: Kurt Liembd (NZ) (Nidwaldner Zeitung))

Bruno Joller und Christian Stebler. (Bild: Kurt Liembd (NZ) (Nidwaldner Zeitung))

Sepp Odermatt (Speaker von 1987-1996, links) und der neue Speaker Christian Graf. (Bild: Kurt Liembd (NZ) (Nidwaldner Zeitung))

Sepp Odermatt (Speaker von 1987-1996, links) und der neue Speaker Christian Graf. (Bild: Kurt Liembd (NZ) (Nidwaldner Zeitung))

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