NIDWALDEN: 37 neue Firmen innert drei Jahren in Nidwalden

Die Einführung der Lizenzbox, bei der Gewinne aus geistigem Eigentum tiefer besteuert werden, hat sich gemäss der Nidwaldner Regierung für den Kanton ausbezahlt. Seit 2011 bis August 2013 siedelten sich rund 37 Firmen in diesem Bereich an.

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Die Pilatus Flugzeugwerke sind der grösste Arbeitgeber im Kanton Nidwalden. (Bild: Keystone)

Die Pilatus Flugzeugwerke sind der grösste Arbeitgeber im Kanton Nidwalden. (Bild: Keystone)

Beim Patent- oder Lizenzboxsystem werden die Gewinne aus geistigem Eigentum wie etwa Patente, Marken, Lizenzen, Modelle und Filme tiefer besteuert als andere Gewinne. Nidwalden ist der erste Kanton der Schweiz, der die Lizenzbox eingeführt hat.

Aufgrund der Anforderungen zur Gründung von Lizenzboxen seien zusätzlich rund 50 Arbeitsplätze geschaffen worden, teilte die Nidwaldner Regierung am Freitag mit. Der Regierungsrat erwartet zudem laufend neue Zuzüge und Arbeitsplätze.

Im Jahr 2012 hätten zusätzliche Firmen Interesse gezeigt. Man habe aber keine entsprechenden Landflächen anbieten können. Es gebe auch kein Unternehmenszentrum mit ausreichend freien und bezugsfertigen Büroräumen, schreibt die Regierung weiter.

Per 2011 senkte Nidwalden zusätzlich den festen Gewinnsteuersatz von 9 auf 6 Prozent. Die Kaptialsteuer beträgt seitdem 0.1 Promille. Ob die Strategie auch zu höheren Einnahmen führte, kann die Regierung gemäss Mitteilung erst nach Sichtung der Steuererklärungen von 2011 bis 2013 sagen.

Eine erste Beurteilung für das Jahr 2011 weist auf ein gesteigertes Steuersubstrat hin, wie die Regierung erklärt. Die Steuersenkung führte bei den Steuern von juristischen Personen nicht wie prognostiziert zu einem Ausfall von 4,7 Millionen Franken sondern zu einem Verlust von nur 2,7 Mio. Fr.

sda