NIDWALDEN: 7300 votieren gegen Jagdbanngebiet

Für ihr Vorhaben, ein Jagdbanngebiet auf der Bannalp zu verhindern, finden die Luftseilbahnen bei ihren Gästen Unterstützung. Die Wirkung bleibt aber fraglich.

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Ein Wintersportler zieht auf der Bannalp seine Spuren. (Bild: PD)

Ein Wintersportler zieht auf der Bannalp seine Spuren. (Bild: PD)

«Ich bin überwältigt von diesem Erfolg», sagt Hubert Annen, Verwaltungsratspräsident der Bannalp-Bahnen. Bis gestern seien rund 7300 Unterschriften per Post in Oberrickenbach eingegangen. Unterstützung im Kampf gegen die Verschiebung des Jagdbanngebietes auf die Bannalp fanden die Bahnbetreiber vorwiegend bei Tourenfahrern und Berggängern. Und das bis in den süddeutschen Raum.

Am 29. April werden die Unterschriften der Nidwaldner Regierung überreicht. «Die Regierung soll sehen, dass wir den Leuten wichtig sind», meint Annen, der durch drohende Auflagen und Einschränkungen seitens eines Jagdbanngebietes die Wirtschaftlichkeit der Bahnanlagen in Gefahr sieht.

Bahnprojekt gibt Ausschlag

Die Petition «Kein Jagdbanngebiet in der Region Bannalp» haben die Luftseilbahnen unter dem Komitee Pro Bannalp-Walenstöcke lanciert. Sie richtet sich gegen die Pläne der Ob- und Nidwaldner Regierungen, dem Bundesrat die Bannalp als Eidgenössisches Jagdbanngebiet – ein Gebiet zur Erhaltung von gesunden Beständen jagdbarer Wildtiere – vorzuschlagen. Ein Gebietsabtausch drängt sich daher auf, weil auf der anderen Talseite, im Trübsee-Perimeter, die Titlis-Bahnen ihre Gondelbahn nicht erneuern dürfen. Die 1991 vom Bund verschärfte Jagdbannverordnung untersagt es, die Transportkapazität der Bahn zu erhöhen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung oder im E-Paper.