NIDWALDEN: Änderungen des Hooligan-Konkordates übernehmen

Die Nidwaldner Regierung beantragt dem Landrat, die Änderungen beim Hooligan-Konkordat zu übernehmen. Zudem schlägt sie den Beitritt zum Konkordat über private Sicherheitsleistungen vor. Damit soll die Sicherheit im Kanton weiter verbessert werden.

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Die Nidwaldner Regierung spricht sich für das Hooligan-Konkordat aus. (Bild: Keystone)

Die Nidwaldner Regierung spricht sich für das Hooligan-Konkordat aus. (Bild: Keystone)

Mit den Änderungen soll das Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt bei Sportveranstaltungen (Hooligan-Konkordat) optimiert werden. Es habe bisher nicht in allen Bereichen die gewünschte Wirkung erzielt, heisst es in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei Nidwalden vom Montag. Unter anderem könnten nun Rayonverbote bis zu drei Jahren (bisher bis zu einem Jahr) verhängt werden.

Zwar sind einzelne Konkordatsänderungen angefochten worden. Nachdem aber das Bundesgericht Anfang Jahr die Verfassungsmässigkeit des Konkordates mit geringfügigen Änderungen bestätigt hat, ist für die Nidwaldner Regierung der Zeitpunkt gekommen, die Änderungen zu übernehmen.

Mit dem Beitritt zum Konkordat über private Sicherheitsdienstleistungen kann der Kanton Nidwalden auf eigene Bestimmungen zu dieser Thematik verzichten. Unter anderem soll das Konkordat verhindern, dass in Bereichen der privaten wie auch der öffentlichen Sicherheit dubiose Firmen Fuss fassen. (sda)