NIDWALDEN: Auch die SVP entschied sich für ein Dreier-Ticket

Im Kanton Nidwalden geht die SVP mit drei Kandidaten in die Regierungsratswahlen. Die Basis hat am Freitag in Stans neben den beiden bisherigen Regierungsräten Ueli Amstad und Res Schmid Fraktionschef Martin Zimmermann nominiert.

Drucken
Teilen
Zu den Wahlen 2014 treten die beiden bisherigen Regierungsräte Ueli Amstad und Res Schmid an, sowie Martin Zimmermann (von links). (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)

Zu den Wahlen 2014 treten die beiden bisherigen Regierungsräte Ueli Amstad und Res Schmid an, sowie Martin Zimmermann (von links). (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)

Zimmermann hat Jahrgang 1969, wohnt in Ennetbürgen und ist Geschäftsführer. Er gehört dem Landrat seit 2006 an. Landwirtschafts- und Umweltdirektor Ueli Amstad war 2008 der erste SVP-Vertreter gewesen, der in den Regierungsrat gewählt worden ist. Bildungsdirektor Res Schmid ist seit 2010 im Amt.

Die Nominationen war nach Angaben von Parteipräsident Christoph Keller unbestritten. Zuvor hatte die Basis mit 250 zu 3 Stimmen beschlossen, drei Kandidaten zu nominieren. Den Wählern solle eine Auswahl geboten werden, sagte Keller.

Die SVP war die letzte Partei, die ihre Kandidaten für den Regierungsrat bestimmte. Dieser besteht heute aus drei Mitgliedern der FDP sowie aus je zwei der CVP und SVP. Hugo Kayser (CVP) und Gerhard Odermatt (FDP) treten nicht mehr an.

Im Zentrum der Wahlen steht, wer den freiwerdenden dritten Sitz der FDP erhält, der von der Wählerstärke her nicht klar einer Partei zuzuordnen ist. Beansprucht wird der Sitz von der FDP, CVP und SVP sowie von den Grünen.

Die FDP möchte den Sitz mit Alfred Bossard verteidigen. Sie nominierte den ehemaligen Landrat neben ihren beiden Bisherigen, Gesundheits- und Sozialdirektorin Yvonne von Deschwanden und Baudirektor Hans Wicki.

Die CVP schickt Justiz- und Sicherheitsdirektor Alois Bissig sowie die beiden Neuen Othmar Filliger und Karin Kayser-Frutschi ins Rennen. Filliger ist Sekretär der Zentralschweizer Regierungskonferenz, Kayser Gemeindepräsidentin von Oberdorf.

Die Grünen hatten vor vier Jahren ihren Regierungssitz verloren. Sie möchten das Mandat zurückholen und nominierten Landrat Conrad Wagner für die Regierungsratswahlen. Gewählt wird am 23. März. (sda)