NIDWALDEN: Bannalp-Bahnen machen auf Widerstand

Mit einer Petition wehren sich die Bannalp-Bahnen gegen das geplante Jagdbanngebiet. Sie bangen um ihre Existenz.

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Ist in einem Jagdbanngebiet nicht mehr möglich: Ein Schneeschuhläufer auf der Bannalp. (Bild: PD)

Ist in einem Jagdbanngebiet nicht mehr möglich: Ein Schneeschuhläufer auf der Bannalp. (Bild: PD)

«Mit der Petition erhoffen wir uns, einen öffentlichen Druck auf die Regierungen zu erzeugen – und sie so von ihren Plänen abzuhalten, aus der Bannalp ein Jagdbanngebiet zu machen», erklärt Hubert Annen, Verwaltungsratspräsident der Bannalp-Bahnen. Bis Mitte April soll die Unterschriftensammlung noch laufen, danach sollen die Bögen bei der Nidwaldner Regierung eingereicht werden – zusammen mit der Stellungnahme im Rahmen der Vernehmlassung.

Es gehe um nicht weniger als die Existenz des Seilbahnunternehmens. «Wir haben pro Jahr fast 80 000 Gäste. In der Wintersaison sind 80 Prozent der Gäste Tourenskifahrer und Schneeschuhläufer. Diese würden wegfallen, denn Skitouren sind in einem Jagdbanngebiet verboten. Fehlen sie, bedeutet dies für unsere Bahn das Ende. Wir könnten nicht überleben.» Die Bahnen wären zwar nicht im neuen Jagdbanngebiet, wohl aber die Ski- und Klettertouren.

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