NIDWALDEN: Bildungsdirektor steht in der Kritik

Die Vorsteher der Gemeindeschulen fühlen sich vom Regierungsrat nicht ernst genommen. In einem Brief stellen sie Forderungen.

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Schulzimmer in Emmetten. (Bild: Corinne Glanzamnn/Neue NZ)

Schulzimmer in Emmetten. (Bild: Corinne Glanzamnn/Neue NZ)

Endgültig das Fass zum Überlaufen gebracht habe das regierungsrätliche Vorgehen zur Basisstufe, meint Kurt Wittwer, Präsident der Schulpräsidentenkonferenz. Geht es nach dem Willen des Regierungsrates, soll künftig kantonsweit nur ein sogenanntes Schuleingangsmodell möglich sein – entweder der zweijährige Kindergarten oder die alleinige Einführung der Basisstufe (zwei Jahre Kindergarten sowie die ersten zwei Jahre der Primarschule).

«Im Rahmen der Vernehmlassung sprachen sich praktisch alle Schulpräsidenten dafür aus, die Entscheidung des Schuleingangsmodells den Gemeinden zu überlassen. Und jetzt müssen wir uns innerhalb von drei Wochen für das eine Modell entscheiden, um dann in einem späteren Zeitpunkt die endgültige Struktur sozusagen verordnet zu bekommen.

Das verstehen wir nicht», empört sich Kurt Wittwer. In einem Brief an Res Schmid fordern die Vorsteher der Gemeindeschulen nun, dass die Schulen die Struktur ihrer Eingangsstufe frei wählen dürfen.

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