NIDWALDEN: Breite Erfahrungen zu Abschüssen fehlen

Schwäne sind zwar eine geschützte Vogelart. Trotzdem müssen sie in Konfliktsituationen wie in Buochs und Ennetbürgen abgeschossen werden.

Philipp Unterschütz
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Schwäne in Ennetbürgen beim Landspitz nahe Buochser- und Aumühlestrasse. (Bild Corinne Glanzmann)

Schwäne in Ennetbürgen beim Landspitz nahe Buochser- und Aumühlestrasse. (Bild Corinne Glanzmann)

Schwäne sind geschützte Tiere. Dem Gesetzgeber war aber klar, dass es Konflikte wie auf der Allmend geben könnte , wenn die Wasservögel Schäden in der Landwirtschaft anrichten. Die Absätze 2 und 4 des Artikels 12 im Jagdschutzgesetz unterscheiden deshalb zwischen Massnahmen zur Schadensverminderung und Bestandesregulierungen.

«Wenn es nur darum geht, Schäden zu verhindern, können die Kantone Einzelabschüsse in eigener Regie vornehmen. Massnahmen wie das Stechen von Eiern zur Bestandesregulierung müssen aber vom Bund bewilligt werden», erklärt Martin Baumann, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesamt für Umwelt (Bafu). Im Fall der Schwäne von Buochs und Ennetbürgen steht Baumann voll hinter dem Entscheid der Nidwaldner.