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NIDWALDEN: Buoholzbach: Landerwerb erweist sich als Knacknuss

Das Buoholzbach-Projekt gibt zu reden. Die Frage nach dem Realersatz für betroffene Betriebe ist noch ungeklärt.
Der Buoholzbach bei der Einmündung in die Engelbergeraa. Die Aufnahme stammt von 2010. (Bild: PD)

Der Buoholzbach bei der Einmündung in die Engelbergeraa. Die Aufnahme stammt von 2010. (Bild: PD)

Kürzlich informierten Oberdorf und Wolfenschiessen über das Hochwasserschutzprojekt für den Buoholzbach. Iren Odermatt (FDP, Dallenwil) und Niklaus Reinhard (FDP, Hergiswil) wollten in einem Auskunftsbegehren wissen, was nach zwölf Jahren Planung und Gesprächen für die von der Umsiedlung betroffenen Anwohner und Besitzer von Industriebetrieben erreicht worden sei. Baudirektor Josef Niederberger hielt im Landrat fest, dass das Projekt nun von den Stellen des Kantons und des Bundes überprüft werde. Gleichzeitig werde der Kanton auf Antrag der beiden Gemeinden die Führung bei dem Projekt auf das kommende Jahr hin übernehmen – sofern im Herbst die Gemeindeversammlungen zustimmten. Noch nicht gesichert sei indes der Landerwerb. Man habe noch keinen Realersatz für jene in der Hand, die aussiedeln müssten.

Baudirektor wagt keine Prognose abzugeben

Odermatt und Reinhard wollten weiter wissen, ob der Kanton an der Suche nach Realersatz beteiligt sei und welcher Zeithorizont zu erwarten sei. Der Kanton habe beide Gemeinden bei der Suche nach Ersatz unterstützt, so der Baudirektor. Der Kanton verfüge allerdings über keine Flächen, die er anbieten könnte. Die Suche nach Realersatz sei schwierig, und eine eventuelle Umzonung erfordere viel Zeit. Daher könne keine genaue Zeitangabe gemacht werden.

Die letzte Frage zielte darauf ab, ob der Terminplan für den Bau des Projekts (Baustart 2019, Inbetriebnahme Ende 2021) eingehalten werden könne. Niederberger hielt fest, dass dies auch von allfälligen Einwendungen und Rechtsmitteln abhängig sei. Nach Ansicht der Regierung geht der Zeitplan auf, sofern die Umsiedlungen einvernehmlich gelöst werden können. (mu)

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