NIDWALDEN: Das meinen die Schüler zum Frühfranzösisch

Französisch bereits ab der 5. Klasse oder doch erst in der Oberstufe? Für einmal fragten wir nicht Politiker, sondern die Schüler um ihre Meinung.

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Hergiswiler Sechstklässler lösen in der Gruppe Französischaufgaben. (Bild: Corinne Glanzmann)

Hergiswiler Sechstklässler lösen in der Gruppe Französischaufgaben. (Bild: Corinne Glanzmann)

Das Frühfranzösisch ist in der Politik nicht unumstritten. Doch wie sehen das die «Betroffenen» selber, nämlich die Schüler? Wir besuchten eine Klasse in Hergiswil.

«Ich finde den Französischunterricht eigentlich recht gut, wir lernen viel», meint Ilma Murtic (12). Wie ihre Gspändli hat sie neben Französisch auch seit der 3. Klasse Englisch. Zwei Fremdsprachen in der Primarschule sind ihr nicht zu viel. «Fremdsprachen sind meine Lieblingsfächer. Wenn ich selber bestimmen könnte, würde ich Französisch in der Primarschule beibehalten», meint sie. Paulina Fortkord, ebenfalls 12 Jahre alt, zählt das Französisch zwar nicht gerade zu ihren Lieblingsfächern. «Ich finde die Sprache manchmal auch ein bisschen schwierig zum Lernen, aber trotzdem interessant. Man lernt mit der Zeit, die Sprache immer besser zu beherrschen.» Mit dem Französischunterricht bereits in der 5. Klasse zu starten, erachtet sie als Vorteil. «Französisch zu lernen macht Sinn, weil es in der Schweiz eine Landessprache ist.» Sie habe aber lieber Englisch. Diese Sprache sei leichter zu erlernen. Auch die 13-jährige Maryam El Helbaoui ist glücklich, dass sie bereits auf der Primarstufe mit dem Französischunterricht starten konnte. «So muss man auf der Orientierungsstufe nicht bei null anfangen.»

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen NZ und im E-Paper.