NIDWALDEN: Das sind die vier neuen Polizisten in Nidwalden

Die Polizei wolle für die Bevölkerung da sein. Das erklärte Kommandant Jürg Wobmann an der Vereidigung von vier neuen Polizisten.

Kurt Liembd
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Lockere Stimmung nach der Vereidigung: Natascha Amez-Droz, Severin Küttel, Cédric Gantenbein, Robin Stahel, Justizdirektor Alois Bissig (von links). (Bild: Kurt Liembd)

Lockere Stimmung nach der Vereidigung: Natascha Amez-Droz, Severin Küttel, Cédric Gantenbein, Robin Stahel, Justizdirektor Alois Bissig (von links). (Bild: Kurt Liembd)

Feierlich und in einem würdigen Akt wurden am vergangenen Freitag vier neue Polizisten ins Nidwaldner Polizeikorps aufgenommen. Es sind dies die drei Polizeianwärter Cédric Gantenbein, Severin Küttel, Robin Stahel sowie die Polizistin Natascha Amez-Droz. Die drei jungen Männer haben kürzlich ihre Ausbildung an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch (IPH) abgeschlossen, während die früher ausgebildete Natascha Amez-Druz von der Privatwirtschaft in den Polizeidienst zurückkehrt. Ursprünglich arbeitete sie bei der Polizei in Solothurn und Basel-Stadt.

«Die Polizei muss integer sein, damit sie von der Bevölkerung getragen und gestützt wird und damit die Bevölkerung das Vertrauen in ihre Polizei hat», so Polizeikommandant Jürg Wobmann. Dabei richtete er auch einen Appell an die Bevölkerung, welche dazu beitragen könne, dass die Sicherheit in Nidwalden ein entscheidender Standortvorteil bleibe. Wobmanns Appell ans Polizeikorps: «Wir wollen eine bürgernahe Polizei sein, für die Bevölkerung da sein und nicht in Schreibarbeit versinken.»

Eindrückliche Worte gab Justiz- und Sicherheitsdirektor Alois Bissig den neuen Polizisten mit auf den Weg. «Als Polizisten üben Sie eine Tätigkeit aus, die zum Wesens-Kern unseres Staates gehört.» Damit verbunden seien Kompetenzen, die andere nicht besitzen. Bissigs Rat: «Gehen Sie mit dieser Macht, die Ihnen verliehen ist, verantwortungsvoll um.»