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NIDWALDEN: Der Kanuclub ist die Nummer 1

Das Wassersportzentrum in Buochs trägt Früchte. Immer mehr Personen zieht es aufs Wasser. Sportlich konnte der Kanuclub Erfolge verzeichnen. Einen Rückschlag gab es hingegen bei einem geplanten Projekt.
Ruedi Wechsler
Marianne Amstad (rechts) ersetzt Dorothea Zimmermann (links) im Vorstand. In der Mitte Präsident Heinz Wyss. (Bild: Ruedi Wechsler (23. März 2018))

Marianne Amstad (rechts) ersetzt Dorothea Zimmermann (links) im Vorstand. In der Mitte Präsident Heinz Wyss. (Bild: Ruedi Wechsler (23. März 2018))

Ruedi Wechsler

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Der geplante Wildwasser-Parcours auf der Engelberger Aa ist aufs Eis gelegt. Die Ernüchterung darüber war an der kürzlichen Generalversammlung des Kanuclubs Nidwalden spürbar. Das pfannenfertige und vom Bund mit rund 400000 Franken subventionierte Projekt scheiterte wegen Einwänden der Anwohner. Sie befürchten vermehrte Lärmimmissionen oder Überflutungen. Geplant war eine Slalomanlage vom Ambauen-Wehr bis zum Aawasseregg parallel zum neuen Campingplatz in Buochs. Somit entgeht dem Kanuclub Nidwalden nicht nur ein grosser finanzieller Zustupf, sondern auch das Label eines Nationalen Kanu-Sportzentrums.

Erfreulicheres hatte Präsident Heinz Wyss an der GV im Wassersportzentrum Buochs aus anderen Bereichen zu erzählen. So würden vermehrt Erwachsene im Kajak oder Kanadier auf dem Wasser nach Entspannung und Erholung suchen. Der Mix aus Plausch, Wettkampf- und Spitzensport stimmt im Kanuclub Nidwalden, der inzwischen 156 Mitglieder zählt. Selbst der fünffache Ski-Junioren-Weltmeister Marco Odermatt benützt die Infrastruktur im Wassersportzentrum. Der 3. Kanu-Marathon auf dem Vierwaldstättersee mit 150 Teilnehmern – was Rekord bedeutet – und der erstmalige Gewinn der Swiss-Canoe-Ligue sind die grössten Erfolge im vergangenen Jahr.

Athleten für ihre Leistungen geehrt

Eindrückliche Zahlen präsentierte der Technische Leiter Reto Wyss. Die J+S-Trainertätigkeit erfasste insgesamt 1100 Stunden. Davon haben Annalena Kuttenberger 218, Joel Stundy 103 und Samuel Müller 90 Stunden aufgewendet. Dass sich der grosse Aufwand gleich mit mehreren WM-Medaillen auf Juniorenstufe auszahlt, ist nicht selbstverständlich. «Der Siegerpokal für den Gewinn der Swiss-Canoe-Ligue soll möglichst lange im Klublokal hängen bleiben», meinte Reto Wyss. Er und die weiteren Vorstandsmitglieder, Gianni Clavadetscher, Brigitte Koller und Thomas Müller wurden von der Versammlung für weitere zwei Jahre gewählt. Ebenso die Revisoren Rita Kempf und Thomas Schaffer. Gebührend verabschiedet wurde nach acht Jahren Vorstandstätigkeit Dorothea Zimmermann. In deren Fussstapfen tritt Marianne Amstad aus Beckenried.

Wichtige Anlässe in diesem Jahr sind die Kanu-WM auf der Muota vom 30. Mai bis 3. Juni und der 4. Kanu-Marathon auf dem Vierwaldstättersee vom 29. September. Gegen Ende der Versammlung wurden die drei Top-Athleten vom Kanu-Pro-Team Nidwalden geehrt, es sind dies Jonah Müller, Buochs, Anja Amstad, Buochs, und Luis Clavadetscher, Ennetbürgen. Auch die WM-Medaillengewinner Linus Bolzern, Flavia Zimmermann und Hannah Müller erfuhren eine Ehrung.

Drei Jahre nach der Eröffnung des Wassersportzentrums zog Präsident Heinz Wyss ein positives Fazit. «Alle Erwartungen wurden übertroffen, und es ist ein belebendes Element auf und neben dem Gewässer».

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