NIDWALDEN: Die Bauzonen müssen kleiner werden

Emmetten und Wolfenschiessen haben am meisten Baulandreserven. Der Kanton verlangt darum von ihnen eine Reduktion.

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Die beiden Gemeinden Emmetten (Bild) und Wolfenschiessen müssen die Baulandreserven im Zonenplan verringern. (Bild Geri Wyss)

Die beiden Gemeinden Emmetten (Bild) und Wolfenschiessen müssen die Baulandreserven im Zonenplan verringern. (Bild Geri Wyss)

Emmetten und Wolfenschiessen haben gemäss den Bestimmungen des Raumplanungsgesetzes zu viel Baulandreserven. Beide Gemeinden haben darum im Februar 2014 Post von der Nidwaldner Baudirektion erhalten. Wegen der zu grossen Bauzonenreserven seien sie aufgrund des Raumplanungsgesetzes verpflichtet, diese zu redimensionieren.

Gleichzeitig forderte der Kanton, dass die Gemeinden so genannte Planungszonen erlassen. Das haben sie in den vergangenen Wochen getan. «Ziel der Planungszone ist es, dass bei der nächsten Revision der Bau- und Zonenordnung die Nutzung der entsprechenden Parzellen überdacht und eine Neuzuweisung diskutiert werden kann», sagt der Wolfenschiesser Gemeindepräsident Hans Kopp.

Im Gebiet der Planungszonen erteilen die Gemeinden grundsätzlich keine Baubewilligungen. Für Planungs- und Projektierungskosten während der Zeit der Planungszone übernehmen die Gemeinden keine Haftung.

Martin Uebelhart