Abstimmungen
Die Mitte Nidwalden spricht sich für AHV-Reform aus

Die Partei hat an ihrer Delegiertenversammlung die Parolen für die Abstimmungen vom 25. September gefasst. Ausserdem wählte sie ihren Kantonalvorstand.

Drucken
Der Kantonalvorstand der Mitte Nidwalden (von links): Vizepräsident Andreas Gander-Brem, Vizepräsidentin Regina Durrer-Knobel und Präsident Mario Röthlisberger.

Der Kantonalvorstand der Mitte Nidwalden (von links): Vizepräsident Andreas Gander-Brem, Vizepräsidentin Regina Durrer-Knobel und Präsident Mario Röthlisberger.

Bild: PD

Die knapp 70 Delegierten haben an der Versammlung angeregt über die drei Abstimmungsvorlagen diskutiert, teilt die Mitte Nidwalden in einer Medienmitteilung mit. Die Massentierhaltungsinitiative wurde fast einstimmig abgelehnt. Dies, weil die Initiative zu teureren Lebensmitteln führe und den Einkaufstourismus fördere.

Zur Reform der Verrechnungssteuer fasste die Mitte Nidwalden ein ebenso deutliches Ja. Die Reform löse Impulse für zusätzliche Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Schweiz aus, was auch zu höheren Steuereinnahmen führen würde. Ausserdem bringe die Vorlage eine administrative Entlastung.

Schliesslich fassten die Delegierten eine klare zweifache Ja-Parole zur AHV-Reform, also für die Erhöhung der Mehrwertsteuer sowie für die Einführung des einheitlichen Referenzalters von 65 Jahren. Die Mitte Nidwalden zeigt sich überzeugt, dass dadurch die Frauen nicht benachteiligt würden.

Vizepräsidium neu zusammengesetzt

Parteipräsident Mario Röthlisberger, der die Partei seit 2020 führt, wurde für zwei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt. Das Vizepräsidium besteht neu aus Regina Durrer-Knobel und Andreas Gander-Brem. Regina Durrer-Knobel ist Ennetmooser Gemeinderätin und vertritt ihre Gemeinde im Landrat. Andreas Gander-Brem ist Stanser Landrat und amtete bereits bislang als Vizepräsident. (cn)