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NIDWALDEN: Die SVP-Fraktion kommt zu «dä Leyt»

Der Wahlkampf für die Regierungsratswahlen ist in vollem Gange. Weil die nationale SVP-Fraktion in Hergsiwil tagte, gabs für Michèle Blöchliger und Res Schmid auch noch Schub von Bundesrat Maurer.
Kurt Liembd
Bundesrat Ueli Maurer (Mitte) als Wahlgötti für die beiden Nidwaldner Regierungsratskandidaten Res Schmid und Michèle Blöchliger. (Bild Kurt Liembd (Stans, 16. Fabruar 2018))

Bundesrat Ueli Maurer (Mitte) als Wahlgötti für die beiden Nidwaldner Regierungsratskandidaten Res Schmid und Michèle Blöchliger. (Bild Kurt Liembd (Stans, 16. Fabruar 2018))

Kurt Liembd

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Am Freitag und Samstag traf sich die gesamte Fraktion der SVP Schweiz während zweier Tage im Hotel Pilatus in Hergiswil zur Fraktionssitzung. Vorgängig stand ein Wirtschaftsforum in der Glasi Hergiswil auf dem Programm, wo auch die Nidwaldner Wirtschaft vertreten war und Michèle Blöchliger als Referentin auftrat. Nationalrat Peter Keller moderierte dabei ein Gespräch mit prominenten Gästen. Am Freitagabend dislozierte dann der grösste Teil der über 70 National- und Ständeräte nach Stans, um am Anlass der SVP Nidwalden unter dem Motto «SVP bi dä Leyt» teilzunehmen. Vor dem Rathaus gab es Punsch und Kaffee Schnaps, vorbereitet und serviert vom Stanser Landrat Walter Odermatt und seiner Frau Anita. So viele bekannte National- und Ständeräte sah man noch selten gleichzeitig auf dem Stanser Dorfplatz, unter ihnen SVP-Präsident Albert Rösti, Fraktionschef Thomas Aeschi, Adrian Amstutz, Andreas Glarner, Magdalena Martullo-Blocher, Nathalie Rickli, Thomas Matter, Felix Müri, Peter Föhn, Heinz Brand, Walter Wobmann, Peter Keller, Franz Grüter und einige Dutzend mehr. Der Aufmarsch der Bevölkerung hielt sich jedoch in Grenzen, obwohl der Anlass öffentlich war. Jene, die da waren, genossen es aber, einmal mit den Bundesparlamentariern und gar mit Bundesrat Ueli Maurer unkompliziert ins Gespräch zu kommen.

«Einer für Alle – Alle für Einen»

Regierungsratskandidatin Michèle Blöchliger erschien etwas später, weil sie einen Medienmarathon hinter sich hatte, unter anderem ein Live-Interview im Regionaljournal SRF. Als sie eintraf, wurde sie herzlich begrüsst. Mit Lob überschüttet wurde sie unter anderem von SVP-Präsident Albert Rösti. «Ich hoffe sehr, dass sie die Wahl schaffen wird.» Sie sei im Zentralvorstand der SVP Schweiz eine wichtige Stütze gewesen und ebenfalls als Mitglied der SVP-Findungskommission bei den letzten Bundesratswahlen, verriet Rösti. Der Berner Oberländer entpuppte sich im Gespräch als guter Kenner von Nidwalden, hat er doch mehrere Militäreinsätze in Beckenried und Wolfenschiessen geleistet. Nationalrat Peter Keller fiel die Ehre zu, die Fraktion im Nidwaldner Hauptort zu begrüssen. Er verwies auf Arnold von Winkelried, vor dessen Denkmal er sprach. «Winkelried hat die feindlichen Speere gepackt und so seinen Kameraden eine Gasse gebildet.» Deshalb hätten die Eidgenossen gesiegt mit Winkelrieds letzten Worten: «Sorget für meine Frau und Kinder». In dieser Legende stecke das, was die Schweiz ausmache: «Einer für Alle – Alle für Einen». Wenn man etwas für die Gemeinschaft tue, dann sei die Gemeinschaft auch für einen da, so Keller. Und mit etwas Stolz über seinen Kanton: «Wäre die Schweiz wie Nidwalden, ginge es unserem Land besser – tiefere Steuern, weniger Arbeitslose, mehr Geberkantone und keine Linken im Bundesrat».

Bundesrat Maurer am öffentlichen Jassturnier

Im Anschluss an den Apéro verzog sich die Fraktion ins Höfli Rosenburg zum Bankett mit den Ehrengästen Michèle Blöchliger und Res Schmid. Blöchliger fiel die Ehre zu, das Grusswort an die über 70 Bundespolitiker zu richten. Auch Bundesrat Ueli Maurer übernachtete übrigens im Hotel Pilatus in Hergiswil, da er am andern Tag am öffentlichen SVP-Jassturnier teilnahm, zusammen mit zahlreichen Bundespolitikern und Leuten aus dem Volk, ganz nach dem Motto «SVP bi dä Leyt». Ein Detail am Rande: Da Nationalrat Mauro Tuena (ZH) kein Zimmer mehr fand, nahm ihn Peter Keller spontan privat nach Hause, wo er im Gästezimmer logieren durfte.

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