NIDWALDEN: Die Verlobung soll gefestigt werden

Lunis ist auf Kurs. Als nächstes will man für die gemeinsame Spitalregion Luzern/Nidwalden die Anstellungsbedingungen harmonisieren.

Red
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Nidwaldens Gesundheitsdirektoriin Yvonne von Deschwanden mit ihrem Luzerner Kollegen Guido Graf nach der Vertragsunterzeichnung für Lunis im Februar 2011. (Archivbild Maria Schmid)

Nidwaldens Gesundheitsdirektoriin Yvonne von Deschwanden mit ihrem Luzerner Kollegen Guido Graf nach der Vertragsunterzeichnung für Lunis im Februar 2011. (Archivbild Maria Schmid)

Seit sich die Kantone Luzern und Nidwalden am 1. Januar 2012 zum Spitalverbund Lunis zusammengeschlossen haben, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen diesen Spitälern möglich.

Der gegenseitige Austausch von Fachkräften und die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur können aber teilweise auch Tücken aufweisen. Das medizinische Personal der beiden Spitäler hat unterschiedliche Anstellungsbedingungen. «Der Personalaustausch funktioniert relativ einfach mit diesen unterschiedlichen Anstellungsbedingungen, aber es gibt noch Optimierungspotenzial», erklärt die Nidwaldner Gesundheitsdirektorin Yvonne von Deschwanden. So herrschten unterschiedliche Regelungen bezüglich Zulagen, Ferien oder Arbeitszeiten. Nun sollen die Anstellungsbedingungen vom Luzerner Kantonsspital und dem Kantonsspital Nidwalden in einer möglichst kostenneutralen Form vereinheitlicht werden.