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NIDWALDEN: Die zwei Neuen erhalten die freien Ressorts

Die bisherigen Regierungsräte behalten ihre Departemente. Michèle Blöchliger und Joe Christen übernehmen die beiden freiwerdenden Direktionen.
Martin Uebelhart
Michèle Blöchliger wird Gesundheits- und Sozialdirektorin, Joe Christen Landwirtschafts- und Umweltdirektor. (Bilder: PD)

Michèle Blöchliger wird Gesundheits- und Sozialdirektorin, Joe Christen Landwirtschafts- und Umweltdirektor. (Bilder: PD)

Der Regierungsrat hat die Departmente verteilt. Bei den verbleibenden fünf Mitgliedern gibt es keine Verschiebungen, sie behalten alle ihre Direktionen. Joe Christen (FDP) übernimmt das Landwirtschafts- und Umweltdepartement, Michèle Blöchliger (SVP) wird Mitte Jahr Gesundheits- und Sozialdirektorin. Die verbleibenden Regierungsräte hätten die beiden neuen Mitglieder einzeln angehört, sagt Landesstatthalter Res Schmid auf Anfrage. Er hat die konstituierende Sitzung der Regierung für die Legislatur 2018/2022 am Dienstag geleitet. Die zwei Abtretenden, Frau Landammann Yvonne von Deschwanden und Landwirtschafts- und Umweltdirektor Ueli Amstad, nahmen daran nicht teil. Die anschliessende Verteilung sei gut abgelaufen, so Schmid, ohne in Details zu gehen. «Die Sitzungen der Regierung sind eine interne Angelegenheit.» Es gehe darum, als Kollegialbehörde die bestmögliche Zusammensetzung zu erreichen.

Herausforderungen für die frisch Gewählten

«Ich werde mit grosser Freude in der Regierung mitwirken», sagt Joe Christen. «In der Landwirtschafts- und Umweltdirektion gibt es einige äusserst reizvolle Zukunftsthemen », sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung. Dabei denkt er etwa an die ganzen Energiefragen oder den haushälterischen Umgang mit dem Boden. «Es gilt Sorge zu tragen zur Umwelt, insbesondere auch zu unserem Wald mit seiner Schutzfunktion.» Ein Stichwort sei auch die Nachhaltigkeit. «Wobei ich diese nicht nur als ein ökologisches, sondern auch als ein ökonomisches Thema sehe», hält er fest.

Michèle Blöchliger will sich mit Freude ihrer neuen Aufgabe widmen, für die sie sich mit ihrem juristischen Hintergrund sowie ihrer Führungs- und Parlamentserfahrung gut vorbereitet sieht. Herausforderungen ortet sie in der Weiterführung des Projekts Lunis beim Spital, bei den Gesundheitskosten und bei der Kesb mit der angepassten Organisation. Im Flüchtlings- und Asylwesen gelte es die Kosten zu beobachten, die allenfalls dem Kanton und den Gemeinden zur Last fallen, wenn der Bund nach fünf oder sieben Jahren für vorläufig anerkannte respektive anerkannte Flüchtlinge die Beiträge einstelle.

Im weiteren hat der Regierungsrat an seiner Sitzung am Dienstag dem Landrat beantragt, für das Amtsjahr 2018/2019 Bildungsdirektor Res Schmid als Landammann zu wählen und Finanzdirektor Alfred Bossard als Landesstatthalter.

Martin Uebelhart

martin.uebelhart@nidwaldnerzeitung.ch

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