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NIDWALDEN: Ein Jahr der Rekorde fürs Stanserhorn

Die Stanserhorn-Bahn blickt auf ihre beste Saison zurück. Joe Christen und André Britschgi wurden neu in den Verwaltungsrat gewählt.
Martin Uebelhart
Verwaltungsratspräsident Heinz Keller (Mitte) mit den neu gewählten Verwaltungsräten Joe Christen (links) und André Britschgi auf dem Stanserhorn. (Bild Robert Schuler/PD)

Verwaltungsratspräsident Heinz Keller (Mitte) mit den neu gewählten Verwaltungsräten Joe Christen (links) und André Britschgi auf dem Stanserhorn. (Bild Robert Schuler/PD)

Martin Uebelhart

Verwaltungsratspräsident Heinz Keller konnte gestern Nachmittag vor 524 Aktionären in der Turmatthalle in Stans von der besten Stanserhorn-Saison überhaupt seit der Betriebsaufnahme im Jahr 1893 berichten.

186 374 Besucher zählte die Bahn 2015 – die Zahl schlägt das bisherige Rekordjahr 2013. Damals waren es knapp 170 000, 2014 fanden nicht ganz 165 000 Leute den Weg auf den Stanser Hausberg.

82 Prozent Schweizer Gäste

Zu rund 82 Prozent kommen die Besucher aus der Schweiz, wie der Verwaltungsratspräsident ausführte. «Das ist ein Gast, der kaufkräftig ist und sich auch gerne auf dem Berg etwas gönnt.» Zum guten Ergebnis habe auch die Gastronomie erheblich beigetragen. Die ausländischen Gäste – in erster Linie das Gruppengeschäft – sei trotz des schwierigen Umfelds leicht zunehmend. «Wir sind ausserordentlich wetterabhängig», hielt Keller weiter fest. «Im vergangenen Jahr haben wir einen Traumsommer erlebt. Davon konnten wir enorm profitieren.»

Jürg Balsiger präsentierte die Zahlen des Rekordjahres. Die Erfolgsrechnung der Stanserhorn-Bahn weist einen Umsatz von 8,4 Millionen Franken aus. Es resultiert ein Cashflow von 2,25 Millionen Franken – auch das ein Rekordwert. Für das vor genau 15 Jahren eröffnete Drehrestaurant Rondorama nahm die Gesellschaft Abschreibungen von 300 000 Franken vor, bei der Cabrio-Bahn waren es 1,9 Millionen. Das sei viel mehr, als in der langfristigen Planung ursprünglich budgetiert worden sei, hielt Balsiger fest. «Dank der guten Zahlen sind wir zügiger unterwegs mit unseren Abschreibungen.» 30 000 Franken werden darüber hinaus für das 125-Jahr-Jubiläum 2018 zurückgelegt.

Jürg Balsiger informierte auch darüber, dass nach Saisonende 2015 bei der Standseilbahn unter anderem die Steuerung, der Elektromotor und das Bremshydraulikaggregat ersetzt werden.

Der Reingewinn nach Abschreibungen beträgt 8715 Franken. Zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem vergangenen Jahr ergibt sich ein Bilanzgewinn von 88 000 Franken. Davon werden 5000 Franken den gesetzlichen Reserven zugewiesen. Der Rest wird auf die kommende Rechnung übertragen.

Ziel der Bahn sei es weiter, die Schuldenlast aufgrund der Investitionen in die Cabrio-Bahn möglichst rasch abzubauen, sagte Heinz Keller. Betrugen die Darlehen von Nidwaldner Kantonalbank sowie Bund und Kanton im Rahmen der Neuen Regionalpolitik 2013 noch 15,5 Millionen Franken, waren es Ende 2015 noch 8,5 Millionen.

«Der Erfolg der Stanserhorn-Bahn ist aber nur möglich dank dem ausserordentlichen Engagement und dem Herzblut unserer Mitarbeitenden und der gelebten Gastfreundschaft», wand Heinz Keller der Belegschaft ein Kränzchen.

Achermann wird Ehrenmitglied

Die Versammlung genehmigte den Geschäftsbericht und die Jahresrechnung einstimmig und erteilte den verantwortlichen Organen die Entlastung.

Drei Verwaltungsräte traten nicht mehr zur Wiederwahl an: Beatrice Richard-Ruf – sie war seit 2007 Mitglied – sowie Beat Bächler und Vizepräsident Max Achermann. Sie waren 1998 gewählt worden. Max Achermann wurde für seine Verdienste um die Stanserhorn-Bahn unter grossem Applaus zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Versammlung wählte den Bauleiter und Stanser Gemeinderat Joe Christen sowie den Stanser Rechtsanwalt André Britschgi neu in den Verwaltungsrat. Präsident Heinz Keller sowie die Mitglieder Klaus Kayser, Thomas Hochreutener und Peter Durrer wurden für drei Jahre wiedergewählt. Der Verwaltungsrat hat sich gestern zudem neu konstituiert. Der Ausschuss besteht aus Heinz Keller, Thomas Hochreutener und André Britschgi. Hochreutener amtet zudem neu als Vizepräsident.

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