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NIDWALDEN: Ein Volk unter Strom

Generationenwechsel in der Stromfabrik unterhalb des Waldes. Gewagte Ideen zur Bewältigung der Energiekrise bekommen ungeahnten Aufwind.

Es geht nicht ohne Atomstrom. Ohne Atom kein Licht, keine Wärme, Atomenergie ist unser Lebenselixier. Ohne Kernkraftwerke würde kein Licht brennen, kein Zug fahren, kein Kühlschrank funktionieren. Kurz: Sind Atomkraftwerke abgeschaltet, steht unser Leben still. Zumindest bläuten uns die Energiezaren diese Lebensweisheit ein – immer und immer und immer und immer und immer wieder, bis sie uns in Fleisch und Blut übergegangen ist und wir sie im Traum aufsagen konnten.

Aus sicherer Quelle weiss der «Ohrengrübel», dass uns jetzt bei der kantonalen Stromfabrik mit dem Abgang des Chefs 2018 eine Zeitenwende bevorsteht. Die neue Führungscrew will komplett neue Pläne, die teilweise jahrelang in der Schublade schlummerten, nun umsetzen. Wir wagen einen Blick in die Zukunft: Bis dahin noch nie gehörte Begriffe tauchen plötzlich auf: Innovation (Begriffserklärung: Realisierung einer neuartigen, fortschrittlichen Lösung für ein bestimmtes Problem) und Pioniergeist. Und was ist Pioniergeist? Wegbereitende Arbeit, bahnbrechende Leistung auf einem bestimmten Gebiet. Unter diesen Vorzeichen erblicken neue Energiequellen das Licht der Welt. Der Zeitgeist hat alle erfasst. Selbst die kleinsten Mitbürger. Hamster laufen wettkampfmässig in ihrem Rad und treiben so kräftig Dynamos an. Die Menschen sind plötzlich doppelt so motiviert für ihr Fitnesstraining. Kein Wunder: Mit den Laufbändern verbrauchen sie nicht nur Kalorien, sondern decken auch den Strombedarf ihres Haushaltes. Der Urinstrahl in den Pissoirs treibt Miniturbinen an. Und – oh Wunder – die Autobahn in Stansstad erhält nun doch ein Solardach. So etwas hätte man sich zuvor nie zu träumen gewagt.

Ohrengrübel

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