NIDWALDEN: Fernweh endet in der Entwicklungshilfe

Schulleiter Thomas Ittmann und seine Frau Helen suchen neue Wege. Für drei Jahre gehen sie als Entwicklungshelfer nach Bolivien.

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Helen und Thomas Ittmann planen ihren Entwicklungshilfe-Einsatz (Bild: Romano Cuonz)

Helen und Thomas Ittmann planen ihren Entwicklungshilfe-Einsatz (Bild: Romano Cuonz)

«Der Gedanke, neue Wege zu entdecken, begleitet meine Frau Helen und mich schon seit vielen Jahren», heisst es in einem Schreiben des Buochser Schulleiters Thomas Ittmann an die Lehrpersonen. Und diese staunten nicht wenig, als sie weiterlasen, dass der 59-jährige Pädagoge die Schule schon im nächsten Frühjahr verlassen will. «Wir haben uns zu einem dreijährigen Entwicklungseinsatz in den Bereichen heilpädagogische Förderung, Gewalt- und Gesundheitsprävention verpflichtet», eröffnete das Schreiben.

Bevor jedoch von Seiten Interteam, das Schweizer Fachleute in ärmere Regionen vermittelt, die Zusage für den Einsatz in Cochabamba (viertgrösste Stadt Boliviens) erfolgte, hatten Ittmann und seine Frau ein anspruchsvolles mehrstufiges Bewerbungsverfahren zu durchlaufen.

Romano Cuonz