NIDWALDEN: Finanzen bilden grosse Herausforderung

Schulden, höhere Steuern? Im Kanton müssen 2014 die finanziellen Weichen neu gestellt werden, sagt die Frau Landammann zum Jahresbeginn.

Red
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Frau Landammann vom Kanton Nidwalden, Yvonne von Deschwanden, sieht im kommenden Jahr grosse Herausforderungen in der Finanzfrage. (Bild: Remo Nägeli / Neue NZ)

Frau Landammann vom Kanton Nidwalden, Yvonne von Deschwanden, sieht im kommenden Jahr grosse Herausforderungen in der Finanzfrage. (Bild: Remo Nägeli / Neue NZ)

Die Nidwaldner Frau Landammann Yvonne von Deschwanden (FDP) sieht die grosse Herausforderung für ihren Kanton im neuen Jahr und darüberhinaus in der Finanzfrage, wie sie in unserer Zeitung schreibt. Nidwalden könne einen ausgeglichenen Haushalt in den nächsten Jahren nicht mehr erreichen und müsse sich neu verschulden. «Es geht nicht ums Schwarzmalen, doch sollen die Herausforderungen der nächsten Zeit möglichst realistisch aufgezeigt und mutig angepackt werden», so von Deschwanden. Es werde einen Mix von Massnahmen brauchen, wobei die Regierung auch eine Steuererhöhung in Betracht ziehen müsse.

Obwalden will Boden schonen

«Raumplanung, schonender Umgang mit der Ressource Boden, Nutzung von inneren Reserven und gezielte Verdichtung sind ein Gebot der Stunde. Obwalden soll auch in 50 Jahren das bieten, was wir heute so lieben», schreibt ihr Obwaldner Kollege Landamann Paul Federer (FDP) in unserer Zeitung als Ziel für 2014. Auch wolle man vom Kanton aus ein besonderes Augenmerk auf den Erhalt einer authentischen Baukultur haben.