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NIDWALDEN: Flexiblerer Altersrücktritt für das Staatspersonal

Die Nidwaldner Regierung will es den Staatsangestellten, die sich vor oder nach 65 pensionieren lassen oder ihr Pensum reduzieren wollen, einfacher machen. Sie befürwortet eine Motion für einen flexibleren Altersrücktritt und will Änderungen im Personalgesetz prüfen.
Wenn es nach den Vorstellungen der Nidwaldner Regierung geht, wird der Übergang zur Pensionierung für Staatsangestellte flexibler gestaltet werden (Themenbild). (Bild: Keystone / Christian Beutler)

Wenn es nach den Vorstellungen der Nidwaldner Regierung geht, wird der Übergang zur Pensionierung für Staatsangestellte flexibler gestaltet werden (Themenbild). (Bild: Keystone / Christian Beutler)

Die SVP-Landräte Pius Furrer und Jürg Genhart verlangen in ihrem Vorstoss, dass eine Erwerbstätigkeit auch nach Erreichen des Pensionsalters möglich ist. Sie wollen damit der Bevölkerungsentwicklung mit immer mehr älteren Menschen und dem Zeitgeist flexibler Arbeitsmodellen Rechnung tragen.

Bereits heute kann im Kanton Nidwalden das Staatspersonal zwischen 58 und 70 in Pension gehen. Die Renten werden entsprechend gekürzt oder später ausbezahlt. Ende 2014 waren 19 Personen angestellt, die älter als 65 waren, wie die Nidwaldner Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte.

Ein flexibler Altersrücktritt sei im Grundsatz bereits heute möglich, sagte der Nidwaldner Finanzdirektor Alfred Bossard auf Anfrage. Allerdings seien die Bestimmungen dazu nicht optimal.

So laufe heute ein Arbeitsvertrag mit 65 automatisch aus. Wer weiterarbeiten wolle, für den sei ein neuer Vertrag nötig. Für mehr Sicherheit im Sinne der Arbeitnehmer und -geber könnte die Regierung prüfen, wie beispielsweise frühzeitig ein Pensum reduziert, dafür der Arbeitsvertrag verlängert werden könnte, sagte Bossard.

Die Veränderungen im Erwerbsleben wie Fachkräftemangel, neue Technologien, neue Organisationsformen und nationale Reformen liessen es für den Kanton als Arbeitgeber ratsam erscheinen, sich noch aktiver mit dem Thema des flexiblen Altersrücktritts auseinanderzusetzen, hält der Regierungsrat fest. (sda)

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