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NIDWALDEN: Flugplatz Buochs: Schutzverband fordert Stopp

Der Schutzverband kritisiert die Regierung wegen Intransparenz. Der Flugplatz-Kredit soll im Landrat vertagt werden.
Blick auf den Flugplatz Buochs (Archivbild Keystone / Urs Flüeler)

Blick auf den Flugplatz Buochs (Archivbild Keystone / Urs Flüeler)

Der Landrat entscheidet Ende August, ob der Kanton 10 Millionen Franken in die künftige Nutzung und Infrastruktur des Flugplatzes Buochs investieren soll. Bei den vorberatenden Kommissionen gehen die Meinungen auseinander (wir berichteten). Wenig überraschend hat sich nun auch der Schutzverband der Bevölkerung um den Flugplatz mit einer Medienmitteilung zu Wort gemeldet. Aus seiner Sicht gibt es zu viele offene Fragen – ähnlich hatte sich auch die landrätliche Finanzkommission geäussert – und eine Verschiebung des Geschäfts im Landrat sei nicht nur sinnvoll, sondern angezeigt.

So unterstellt der Schutzverband dem Regierungsrat, er halte gegenüber den Landräten und der interessierten Öffentlichkeit bewusst Unterlagen zurück, die für die Meinungsbildung aber entscheidend seien. Die Rede ist von insgesamt 30 Dokumenten, darunter der Entwurf zum Baurechtsvertrag mit der Armasuisse für die Hauptpiste und Rollwege, das neue Betriebsreglement der Airport Buochs AG, der Aktionärsbindungsvertrag und damit einhergehende Verpflichtungen der öffentlichen Hand oder die Vereinbarung mit Skyguide hinsichtlich der künftigen Dienstleistungen und Abgeltungen. Auch möchte der Schutzverband, der nach eigenen Angaben rund 500 Mitglieder und Gönner zählt, Einsicht in die Vereinbarung mit der Genossenkorporation, wie mit Grundstückspreisen, Baurechtszinsen und Mehrwerten umgegangen wird.

Unterführung: Greift Regierung Entscheid vor?

«Es geht finanzpolitisch, wie auch in der Wirkung auf die Gesellschaft und Umwelt, um zu viel, als dass nur auf die schöngefärbten Unterlagen des Regierungsrats abgestellt werden sollte», wird Schutzverbandpräsident Paul Mazenauer in der Medienmitteilung zitiert. Nebst der Intransparenz stört er sich an der scheinbaren Kehrtwende der Regierung bei der Sicherheitsproblematik der Herdernstrasse, welche die Hauptpiste quert. So hält der Schutzverband fest, dass in allen evaluierten Flugplatzvarianten eine Unterführung vorgesehen war. Kostenpunkt: 4 bis 5 Millionen. Gemäss den Landratsunterlagen und Aussagen von Regierungsrat Res Schmid gegenüber unserer Zeitung müsse man indes annehmen, dass eine Unterführung nicht mehr zur Debatte steht. Dabei habe es erst vor kurzem noch geheissen, dass sich der Regierungsrat dazu im September nochmals mit dem Bundesamt für Zivilluftfahrt treffen wolle. (om)

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