NIDWALDEN: Folgt Sackgebühr über die Zusatzschlaufe?

Ein erster Versuch, die Sackgebühr ab 2014 in Stein zu meisseln, schlug fehl. Nun nimmt der Kehrichtverwertungsverband einen zweiten Anlauf.

Oliver Mattmann
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Die Firma Niederberger Transport AG sammelt in Stans Abfall ein. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Die Firma Niederberger Transport AG sammelt in Stans Abfall ein. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Der Kehrichtverwertungsverband hat vom Regierungsrat die Chance erhalten, das neue Abfallgebührenreglement doch noch in Eigenregie auf den 1. Januar 2014 einzuführen. Ein erster Versuch an der Delegiertenversammlung Ende Juni war gescheitert, die Zweidrittelmehrheit unter den 29 Gemeindedelegierten kam knapp nicht zu Stande. «Wir haben vom Vorstand aus beschlossen, auf Ende September eine ausserordentliche Delegiertenversammlung einzuberufen», sagt Verbandspräsident Paul Matter auf Anfrage.

Die Ausgangslage ist klar: entweder können weitere Gemeinden vom neuen Reglement mitsamt Sackgebühr und Sperrgut-Marken überzeugt und damit die notwendige Mehrheit erreicht werden. Oder dann wird sich der Regierungsrat als Aufsichtsbehörde letztlich doch dazu gezwungen sehen, den Gemeinden das neue Gebührenreglement aufzuerlegen.

«Wir werden im Vorfeld mit den ablehnenden Gemeinden separate Gespräche führen», sagt Paul Matter. Namentlich sind dies Hergiswil, Ennetbürgen, Beckenried und Emmetten. «Wir bieten Hand zu Kompromissen, soweit dies aus unserer Sicht realistisch und vom Standpunkt der Verursachergerechtigkeit her machbar ist», so Matter.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen NZ und im E-Paper.