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NIDWALDEN: Freestyle in seiner ganzen Pracht: Tolle Sprünge bei Bilderbuchwetter in Buochs

Bei Superwetter setzten rund 50 Freestyler am zehnten Hill Jam ihre Sprünge in den Schnee. Der Turm auf dem Flugplatz von Buochs wurde von 20 auf 24 Meter erweitert. Das sorgte nicht nur bei den Akteuren für einen höheren Adrenalinpegel.
Oliver Mattmann
Einer der Freestyler kopfüber beim Springen. (Bild: Jakob Ineichen)

Einer der Freestyler kopfüber beim Springen. (Bild: Jakob Ineichen)

Oliver Mattmann

oliver.mattmann@nidwaldnerzeitung.ch

Für üblich gehen Freeskier und Snowboarder auf den schneebedeckten Bergen ihrer Passion nach. Nicht so gestern. Schon von weit her ragte am Horizont der 24 Meter hohe Turm der Hill-Jam-Rampe in den Himmel. Umgeben von Wiesen, die im Frühlingserwachen so saftig wie seit langem nicht mehr erschienen, traf sich auf dem Flugplatz Buochs die Freestyle-Szene zum Stelldichein. Um die 50 Teilnehmer aus der ganzen Schweiz zeigten, welche Sprünge sie den ganzen Winter über wohl x-Mal trainiert hatten.

Im Vorjahr noch wegen Regens abgesagt, lieferte Petrus den Organisatoren gestern zum Big-Air-Contest die perfekte Kulisse. «Wir hätten uns zum Jubiläum kein besseres Wetter wünschen können», schwärmte OK-Präsident Bruno Barmettler. Doch setzten die milden Temperaturen nicht dem Schnee zu, der am Vortag mit 15 Lastwagenfahrten herangekarrt und in stundenlanger Arbeit in die Rampe eingebaut wurde? «In der Nacht herrschten Temperaturen um den Gefrierpunkt, das spielte uns natürlich in die Hände», so Barmettler.

Anlass will Vorurteile gegenüber Szene abbauen

Bereits im freien Training am frühen Nachmittag liessen die Freestyler da und dort ihr Können aufblitzen. Unter ihnen auch Timo Strolz aus Malans: «Es gibt nicht viele vergleichbare Anlässe. Deshalb ist es cool, am Hill Jam dabei sein zu dürfen.» Solche Events im Tal hätten den Vorteil, dass man den Leuten die Sportart vor ihrer Haustüre näher bringen könne. Dies ist letztlich auch das Ziel des Hill Jam, der 2009 in kleinem Rahmen aus der Taufe gehoben wurde und mittlerweile mehrere tausend Besucher anlockt. OK-Präsident Bruno Barmettler: «Wir wollen Jung und Alt für den Freestyle begeistern – und ganz bewusst auch Vorurteile gegenüber der Szene abbauen.» Dies scheint den Organisatoren erneut gelungen zu sein. Nicht zuletzt dank des kostenlosen Eintritts während des Big-Air-Wettkampfs strömte nach und nach ein durchmischtes Publikum auf den Flugplatz. Und auf einmal tauchte da ein gewisser Fabian Bösch auf, der Slopestyle-Weltmeister aus Engelberg. Er hat den Hill Jam in früheren Jahren mehrfach gewonnen und verteilte den Fans nun spontan Autogramme. Typisch Freestyle halt ...

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