NIDWALDEN: Fusionsfrage wird an der Urne geklärt

Die beiden Feuerwehren Buochs und Ennetbürgen sollen fusionieren. Die Meinungen darüber sind geteilt, das letzte Wort hat das Stimmvolk.

Red
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Nehmen die Stimmbürger die Fusion der Feuerwehren Buochs und Ennetbürgen an, ist bei der ARA Aumühle ein gemeinsames Feuerwehrlokal (Bild) geplant (Bild: Visualisierung PD)

Nehmen die Stimmbürger die Fusion der Feuerwehren Buochs und Ennetbürgen an, ist bei der ARA Aumühle ein gemeinsames Feuerwehrlokal (Bild) geplant (Bild: Visualisierung PD)

Die Feuerwehrfusion zwischen Stans und Stansstad ist vor einiger Zeit am Widerstand der Gegner gescheitert. Nun nehmen zwei andere Gemeinden einen Anlauf, ihre Feuerwehren zusammenzuführen: Buochs und Ennetbürgen. Die Abstimmung über den neuen Gemeindeverband findet am 9. Juni statt. Sollten die Stimmbürger beider Gemeinden der «Hochzeit» ihren Segen geben, ist ein gemeinsames Feuerwehrlokal vorgesehen. Kostenpunkt: 3,9 Millionen Franken.

Argumente dafür und dagegen

Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Gemeindebehörden sowie der Feuerwehrkader macht ein Zusammenschluss Sinn, wie der Buochser Gemeinderat Adolf Scherl ausführt. Die politischen Räte hätten mit Überzeugung Ja dazu gesagt. Scherl verhehlt aber nicht, dass es auch kritische Stimmen zur Fusion gibt. Vor allem sei das Argument der Investitionen zu hören, ferner auch die Frage, warum ein Zusammenschluss nötig sei, wenn doch heute alles gut laufe. Dagegen spreche, so die Behörden, dass es heutzutage mit der Mobilität und dem Arbeitsplatz ausserhalb des Kantons immer schwieriger werde, genügend Feuerwehrleute zu finden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen NZ und im E-Paper.