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NIDWALDEN: Geburtstag und goldene Hochzeit in einem

Der bekannte Gastroexperte Herbert Huber feiert heute seinen 76. Geburtstag – und morgen dann mit seiner Gertrude die goldene Hochzeit.
Herbert und Gertrude Huber bei sich zu Hause in Stansstad. (Bild: Corinne Glanzmann (4. Juli 2017))

Herbert und Gertrude Huber bei sich zu Hause in Stansstad. (Bild: Corinne Glanzmann (4. Juli 2017))

Der Monat Juli hat es in sich, zumindest für den bekannten Kolumnisten und Gastrojournalisten Herbert Huber. Er liebt den Juli aber nicht wegen der Sommerferien, sondern weil dieser Monat in seinem Leben eine spezielle Bedeutung hat. So kam er am 7. Juli 1941 zur Welt und heiratete am 8. Juli 1967 seine Frau Gertrude. So feiert er heute seinen 76. Geburtstag und morgen mit seiner Frau die goldene Hochzeit. Doch das ist noch nicht alles vom guten Juli-Omen, auch wenn Huber mit kosmischen Deutungen von Sternen und Geburtstagen nicht viel am (Koch-)Hut hat. Jedenfalls war es auch im Juli, als er sich vor genau 60 Jahren für eine Kochlehre entschied. Und es war ebenfalls im Juli (1979), als er in Dallenwil den «Giessenhof» übernahm und wiederum Juli (1987), als er den Entscheid traf, die «Linde» in Stans zu übernehmen. Und raten Sie mal, an welchem Datum er die «Linde» an die heutigen Pächter Beat und Regine Müller übergab? Am 1. Juli 1992.

Genug der Datumspielereien. Bei Ehepaar Huber ist die Freude riesig über die morgige «goldene» Hochzeitsfeier. «Während eines halben Jahrhunderts hat mich Gertrude als versierte Gastrofachfrau und Mutter unserer zwei Kinder immer begleitet, beraten und unterstützt», schwärmt Huber. Bis heute seien sie glücklich verheiratet, auch wenn die Konstellation nicht immer einfach gewesen sei. «Wir sind beide Alphatiere.» Aber das sei gerade das Interessante an dieser Beziehung, verrät er. Und wer kocht heute zu Hause? «Eigentlich koche ich meistens», sagt Gertrude, da Herbert oft auf der Piste sei, fügt sie schmunzelnd an. Nebst dem Essen geniessen sie heute auch den «Unruhestand», wie Herbert schalkhaft sein Leben als Pensionär bezeichnet. «Auch machen wir ab und zu ein kürzeres oder längeres Reisli», ergänzt seine Frau. Wohlverdient, denn sie haben in ihrer langen Gastrokarriere hart gearbeitet. Dass Herbert Huber auch Privatkoch von Liz Taylor war, den Gesamtbundesrat, Fürst Rainier von Monaco, Richard Nixon und viele weitere bekannte Namen bekochte, hat er in seinem Buch «Virus Gastgewerbe» spannend beschrieben.

Als Journalist und Kolumnist ist er bis heute ein gefragter Experte rund um Gastrofragen. Nicht umsonst wurde Huber im Magazin «Salz und Pfeffer» als «Wirt für alle Fälle» bezeichnet. Und auch dieses Prädikat erfolgte in einem Juli, ob man nun an die Sterne glaubt oder nicht. (KL)

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