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NIDWALDEN: Gemeinden können Tourismusabgaben erheben

Das neue Tourismusgesetz geht erneut in die Vernehmlassung. Gemeinden können ihre Tourismusförderung autonom gestalten. Der Kanton kann Abgaben erheben.
Eine Frau blickt in einem Swimmingpool auf den Vierwaldstättersee. Das neue Tourismusgesetz soll 2017 in Kraft treten. (Bild: Swiss-Image / Christian Perret)

Eine Frau blickt in einem Swimmingpool auf den Vierwaldstättersee. Das neue Tourismusgesetz soll 2017 in Kraft treten. (Bild: Swiss-Image / Christian Perret)

Der Nidwaldner Regierungsrat befürwortet einen föderalen Ansatz, der vorsieht, dass die Gemeinden die Förderung des Tourismus zu einem grossen Teil selber gestalten können. Der Kanton übernimmt die Aufgaben, welche auf kantonaler Ebene zu erbringen sind. Dazu zählen insbesondere die Koordination,
die Interessensvertretung, die Gästeinformation und das Marketing.

Zur Finanzierung der Tourismusförderung können die Gemeinden Tourismusabgaben erheben. Das Gesetz legt deren maximale Höhe fest. Die maximalen Abgaben fallen im interkantonalen Vergleich moderat aus. Die Gemeinden können zusätzlich Gemeindebeiträge sprechen.

Der Kanton seinerseits beteiligt sich ebenfalls an der Tourismusförderung. Der Kanton erhebt eine Abgabe bei der Zentralbahn, der PostAuto AG, der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee, dem Bürgenstock Resort und den Taxiunternehmen.

Die Betriebe auf dem Bürgenstock Resort zahlen eine kantonale Tourismusabgabe. Der kantonale Abgabefuss soll 0,6 Einheiten betragen, was 60 Prozent der maximalen Abgabesätze entspricht. Die Betriebe werden als Einzige ermächtigt, eine Kurtaxe zu erheben. Diese Einnahmen werden wiederum im Interesse des Gastes auf dem Bürgenstock eingesetzt.

Die Vernehmlassung dauert bis zum 7. August. Die erste Lesung im Landrat ist auf den 25. November terminiert. Am 1. Januar 2017 soll das neue Tourismusgesetz in Kraft treten.

HINWEIS:
Der Kanton informiert zum überarbeiteten Tourismusförderungsgesetz im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung. Diese findet am 11. Juni um 20 Uhr im Pestalozzi-Saal in Stans statt.

pd/rem

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