NIDWALDEN: Gemeinden sollen Wahlfreiheit haben

Der zweite Versuch kommt besser an. Parteien und der Lehrerverband äussern sich mehrheitlich positiv zur Vernehmlassung der Schuleingangsstufe.

Matthias Piazza
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Jede Gemeinde soll wählen können, ob sie den zweijährigen Kindergarten mit anschliessender Primarschule will oder eines der beiden anderen Modelle – Grund- oder Basisstufe.

Die Grundstufe dauert in der Regel drei Jahre. Den Kindern wird der Stoff aus zwei Jahren Kindergarten und der ersten Primarklasse vermittelt. Die Basisstufe erstreckt sich in der Regel über vier Jahre, in welchen den Kindern der Stoff aus zwei Jahren Kindergarten und den ersten beiden Primarklassen vermittelt wird.

Der Lehrerinnen- und Lehrerverband Nidwalden begrüsst den neuen Gesetzesentwurf. Hinter den drei Schuleingangsmodellen stehen auch die Grünen, die CVP, die Junge CVP und die FDP.

Gar nicht anfreunden mit dieser Wahlfreiheit kann sich die SVP. Sie möchte das bewährte und weniger kostenintensive Kindergartenmodell für alle beibehalten, schreibt sie in ihrer Stellungnahme.