NIDWALDEN: Genügend Landreserven für Entwicklung

Die Regierung will den Technologie- und Innovationsstandort Nidwalden noch stärker fördern. Die heisst es in der Antwort der Volkswirtschaftsdirektion auf eine diesbezügliche Interpellation vom Mai dieses Jahres.

Drucken
Teilen
Blick auf das Gelände der Pilatus Flugzeugwerke in Stans. (Bild: Archiv Neue NZ)

Blick auf das Gelände der Pilatus Flugzeugwerke in Stans. (Bild: Archiv Neue NZ)

Kann für die Pilatus Flugzeugwerke in Zukunft genug Land zur Verfügung gestellt werden kann, um deren (bauliche) Entwicklung zu sichern? Diese Frage beantwortet die Volkswirtschaftsdirektion in seiner am Freitag veröffentlichten Antwort mit dem derzeit beim Bund zur Vorprüfung liegenden, teilrevidierten Richtplan. Dieser sieht im Bereich der Pilatus Flugzeugwerke weiterhin den kantonsweit flächengrössten Anteil im Bereich Entwicklungsschwerpunkte Arbeiten vor.

Auch für andere Technologiefirmen stehen nach Angaben der Regierung genügend Landreserven zur Verfügung: Gemäss Agglomerationsprogramm Nidwalden 2011 stehen im Bereich Entwicklungsschwerpunkte Arbeiten gesamthaft 60 Hektaren bereits eingezonte Landflächen zur Verfügung und 21 Hektaren könnten in diesen Gebieten noch eingezont werden. Dazu kommen noch unüberbaute Landflächen in Gewerbezonen in den Gemeinden.

Optimales Umfeld für den Technologiestandort

Der Nidwaldner Regierungsrat verfolge das Ziel, sich zukünftig verstärkt auf die Ansiedlung von Technologiearbeitsplätzen auszurichten, heisst es in der Mitteilung weiter. Genannt werden beispielsweise die Bereiche Software, Mikrotechnologie, Mechatronik, Robotik, Medizinaltechnik, Biotechnologie und NANO-Technologie. Dabei stehe im Vordergrund, dass das Verhältnis von Wertschöpfung, Nachhaltigkeit und Verbrauch von Ressourcen optimal genutzt werde.

Im Rahmen der Steuerrevision 2011 seien mit der Lizenzvermarktung sowie einer weiteren Entlastung bei den Unternehmenssteuern optimale Rahmenbedingungen für Unternehmen aus den Bereichen Forschung und Entwicklung geschaffen worden. Auch die Einführung der Lizenzbox habe vermehrt das Interesse für den Technologiestandort Nidwalden geweckt. Diverse Unternehmen hätten im Zeitraum 2011 bis 2013 von diesen verbesserten Rahmenbedingungen Gebrauch gemacht und sich im Kanton Nidwalden angesiedelt, so die Regierung.

pd/zim