Nidwalden gewährt Tourismus in Krise maximale Förderung

Der Kanton Nidwalden unterstützt die unter der Coronakrise leidende Tourismusbranche in den nächsten zwei Jahren mit dem maximal möglichen Förderbeitrag. Der Landrat hat am Mittwoch einen entsprechenden Antrag der Regierung einhellig unterstützt.

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(sda) Der Kanton Nidwalden zahlt jährlich aus den Steuermitteln einen Beitrag an den Tourismusfonds. Dieser Beitrag ist nicht fix, sondern richtet sich danach, wie hoch die Beiträge aus den kantonalen und kommunalen Tourismusabgaben und den kommunalen Förderbeiträgen im Vorjahr waren.

Maximal zahlt der Kanton 300'000 Franken in den Fonds ein, dies dann, wenn die Beiträge aus den Tourismusabgaben und kommunalen Förderbeiträgen 600'000 Franken erreichen. Dies war in der Vergangenheit der Fall. 2021 und 2022 dürfte der Wert aber nicht erreicht werden, weil die Einnahmen aus den Tourismusabgaben krisenbedingt zurückgehen werden.

Damit der Kanton 2021 und 2022 den maximalen Beitrag zahlen kann, beantragte der Regierungsrat, das Tourismusgesetz mit einer befristeten Übergangsbestimmung zu ergänzen. Es sei wichtig für die Tourismusförderung, dass sie sich auf einen festen Beitrag abstützen könne und damit Sicherheit habe, sagte Volkswirtschaftsdirektor Othmar Filliger (CVP).

Die Tourismusbranche müsse in der Krise unterstützt werden, lautete die einhellige Meinung im Landrat. Sie benötige ein gutes Basismarketing. Edi Engelberger (FDP) sagte, er würde es begrüssen, wenn die Gemeinden dasselbe tun würden wie der Kanton.

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