Nidwalden greift Landwirten unter die Arme

Der Regierungsrat Nidwalden beantragt dem Landrat einen Rahmenkredit über fast 8.7 Millionen Franken für die Förderung der Landwirtschaft. Damit sollen vor allem die Strukturen verbessert werden.

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Nidwaldner Bauern sollen finanzielle Unterstützung bekommen. (Symbolbild/Neue LZ)

Nidwaldner Bauern sollen finanzielle Unterstützung bekommen. (Symbolbild/Neue LZ)

Mit dem neuen Rahmenkredit können die Ziele, wie sie im kantonalen Landwirtschaftsgesetz und im Leitbild zur Landwirtschaft festgelegt sind, weiterverfolgt und umgesetzt werden, schreibt die Landwirtschafts- und Umweltdirektion Nidwalden in einer Mitteilung. Der Rahmenkredit über die Höhe von 8,69 Millionen Franken ist auf die Jahre 2012 bis 2015 ausgelegt.

Strukturverbesserungen im Zentrum

Die Qualitätsverbesserung der ökologischen Ausgleichsflächen, die Bewirtschaftung der Steillagen, die Erhaltung der landschaftsprägenden Hochstammbäume, die Verbesserung der Betriebsstrukturen sowie die Unterstützung und Abfederung des Strukturwandels durch Qualitätsförderung, Absatzförderung und Betriebsumstellungen, stehen im Zentrum.

Zudem sollen die Strukturen laufend verbessert werden: So stehen Sanierungen von Wasserversorgungen und Flurstrassen an. Weiter sind Alperschliessungen und Investitionen zur Verbesserung im Tierschutz geplant. In Bereichen wie Ressourceneffizienz Ammoniak, Qualitätsverbesserung und Vernetzung von ökologischen Ausgleichsflächen, Pufferstreifenbewirtschaftung entlang von Fliessgewässern und Wertschöpfung werde durch die bestehenden Massnahmen weiterhin ein hohes Engagement gefördert.

Der vom Regierungsrat beim Landrat beantragte Kredit (jährlich knapp 2,2 Millionen Frabken) entspricht in etwa dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre.

pd/bep