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NIDWALDEN: «Grösste Sicherheit nur mit Einspurstrecken»

Die Regierung setzt für die Verkehrssicherheit bei den Bahnübergängen in Wolfenschiessen nach wie vor auf Einspurstrecken.
Seit Mitte Januar gilt Tempo 60 bereits auf Höhe des Bahnübergangs Vorder Ey (Wolfenschiessen). (Bild: Matthias Piazza)

Seit Mitte Januar gilt Tempo 60 bereits auf Höhe des Bahnübergangs Vorder Ey (Wolfenschiessen). (Bild: Matthias Piazza)

Martin Uebelhart

Landrat Martin Zimmermann (SVP, Ennetbürgen) hatte in einem Einfachen Auskunftsbegehren Fragen zum Temporegime bei den neu sanierten Bahnübergängen in Wolfenschiessen gestellt. Justiz- und Sicherheitsdirektorin Karin Kayser (CVP) wies in ihrer Antwort gestern im Parlament einleitend darauf hin, dass vergangenen November dazu eine Informationsveranstaltung für die Landräte stattgefunden habe. Es beschleiche sie daher ein wenig das Gefühl, dass es sich um Fragen rhetorischer Art handle. Zimmermann wollte unter anderem wissen, ob es nicht möglich wäre, sporadische Temporeduktionen zu signalisieren. Er erwähnte als Beispiel die Strecke nach Engelberg, wo bei Wildwechsel Tempo 40 signalisiert wird.

Temporeduktionen nicht optimal

Karin Kayser hielt in ihrer Antwort fest, das Strassengesetz verlange, eine sichere und wirtschaftliche Abwicklung des Verkehrs zu gewährleisten. In Wolfenschiessen könne das mit Einspurstrecken, einer Reduktion auf Tempo 60 auf bestimmten Strecken oder einer generellen Einführung von Tempo 50 zwischen Wolfenschiessen Dörfli und Grafenort erreicht werden.

Mit Einspurstrecken könne ein sicherer Verkehrsfluss gewährleistet werden, so die Regierungsrätin. «Die Unfallwahrscheinlichkeit wird stark minimiert, so-dass keine Temporeduktionen notwendig sind.» Zudem würden die baulichen Massnahmen den gesetzlich geforderten Normen des Strassenbaus entsprechen. Sie seien aber auch teurer und benötigten mehr Kulturland.

Häufig wechselnde Temporeduktionen, wie man sie aktuell kennt, würden erfahrungsgemäss nur schlecht eingehalten. Konsequenterweise müssten vermehrt Radarkontrollen durchgeführt oder permanente Radaranlagen montiert werden. Die Temporeduktion gelte zudem immer, also auch dann, wenn kein abbiegendes Fahrzeug den Verkehrsfluss und somit die Sicherheit beeinträchtige.

Bundesrechtlich haltbar?

Unter allen Varianten habe sich der Regierungsrat aus Überlegungen, die dem Landrat bekannt seien, für die Variante mit Einspurstrecken entschieden. Eine Lösung wie von Zimmermann vorgeschlagen wäre technisch zwar machbar, doch aufgrund der Verkehrssicherheit nicht sinnvoll. Nicht ohne weiteres fest stehe überdies, ob eine Lösung mit mehrmals pro Stunde wechselnder Geschwindigkeitsbeschränkung auf der geraden Strecke bundesrechtlich zulässig wäre. «Die grösste und nachhaltigste Sicherheit kann nur mit den geplanten Einspurstrecken Vorder Ey, Allmend und Parketti erreicht werden», hielt Karin Kayser fest.

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