NIDWALDEN: Gute Noten für Schulsozialarbeit

Die Dienstleistung Schulsozialarbeit des kantonalen Sozialamtes wird bereits von sechs Nidwaldner Schulen in Anspruch genommen. Eine interne Umfrage unter den Lehrern hat nun ergeben, dass die Schulsozialarbeit als durchwegs positiv beurteilt wird und über eine hohe Akzeptanz verfügt.

Pd/Nop
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Die Einführung der Schulsozialarbeit ist im Kanton Nidwalden gelungen. (Archivbild Neue LZ)

Die Einführung der Schulsozialarbeit ist im Kanton Nidwalden gelungen. (Archivbild Neue LZ)

In der Schule widerspiegeln sich heute vermehrt soziale Probleme, sodass Lehrer über Qualifikationen und Kompetenzen verfügen müssen, die weit über das traditionelle Verständnis der Lehrerrolle hinausgehen. Die Schulsozialarbeit als Anlaufstelle für Lehrer, Kinder und Jugendliche im Schulhaus unterstützt die Schüler bei persönlichen und sozialen Schwierigkeiten.

Mit einer internen schriftlichen Befragung der Lehrer an den Schulen Beckenried, Buochs, Hergiswil und Stansstad wurde die Wahrnehmung und Akzeptanz der Schulsozialarbeit sowie die Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Schulsozialarbeitern untersucht. Insgesamt wurde deutlich, dass Lehrer positive Veränderungen durch die Schulsozialarbeit für sich selbst wie auch für die Schüler feststellen. Die Mehrheit der Befragten fühlt sich von der Schulsozialarbeit in ihrer Funktion als Lehrer unterstützt und ist überzeugt, dass die Schulsozialarbeit hilfesuchende Schüler weiterbringen konnte.

Rolle und Aufgaben der Schulsozialarbeit sind gut bekannt

Die Bereitschaft zum Austausch von Wissen und zur Zusammenarbeit ist sowohl von Seiten der Lehrerschaft wie auch von Seiten der Schulsozialarbeitern hoch. So sind Rolle und Aufgaben der Schulsozialarbeit fast ausnahmslos allen Befragten bekannt bis sehr gut bekannt. Rund ein Viertel der Antworten weist darauf hin, dass die Klärung der Schnittstellen zwischen Schule und Schulsozialarbeit noch optimiert werden kann. Differenziert nach dem Status der Lehrpersonen (Klassenlehrperson, Fachlehrperson, schulische Heilpädagogen) wird deutlich, dass insbesondere die Klassenlehrpersonen den Kontakt zur Schulsozialarbeit suchen.