Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

NIDWALDEN: Hauseigentümer zeigen sich optimistisch

Ein klares Bekenntnis für die Abschaffung des Eigenmietwertes – das war das Credo an der 66. Generalversammlung des Hauseigentümerverbandes Nidwalden.
Eigenheimbesitzer stehen vor fiskalischen Schicksalsjahren (Symbolbild/Neue LZ)

Eigenheimbesitzer stehen vor fiskalischen Schicksalsjahren (Symbolbild/Neue LZ)

Wie stark der Hauseigentümerverband (HEV) in Nidwalden verankert ist, zeigt die Zahl von stolzen 2684 Mitgliedern. Ein- und Austritte hielten sich im vergangenen Jahr die Waage. Rund 120 Mitglieder fanden am Mittwoch den Weg in den Gemeindesaal Ennetbürgen, wo die 66. Generalversammlung des HEV über die Bühne ging.

«Auf der Geschäftsstelle ist im vergangenen Jahr wieder viel los gewesen», sagte Präsident Toni Niederberger-Kreienbühl in seinem Jahresbericht. Die kostenlosen kurzen Telefongespräche seien rege genutzt worden, am meisten zu Fragen über Mietrecht, Nachbarrecht und Liegenschaftsverwaltung.

Viel Arbeit für den Vorstand

Zwei grosse Anliegen sind dem HEV die Abschaffung des Eigenmietwertes und die steigenden Nebenkosten, zum Beispiel bei den Energiepreisen. Niederbergers Kritik am Eigenmietwert: «Eigentümer, die ihre Immobilie selber bewohnen, müssen damit ein fiktives Einkommen versteuern, obwohl kein real erwirtschaftetes Einkommen besteht.» Damit werde die Steuerlast massgeblich erhöht. Niederberger gibt sich aber optimistisch bezüglich eines Systemwechsel, da das Thema bereits im National- und Ständerat diskutiert wird. «Ich glaube, die Brisanz des Eigenmietwertes ist in Bern erkannt worden», so seine Hoffnung. Und mit leicht humoristischen Unterton: «Aber wie man weiss, ist es schwierig, einem Goldesel den Schwanz abzuhauen.»

Weiter informierte Toni Niederberger, dass sich der Vorstand 2017 mit zahlreichen Themen befasst habe, unter anderem mit der Energiewende, der Formularpflicht und mit verschiedenen Vernehmlassungen wie etwa zum Gewässerschutz, Brandschutz und Feuerwehrgesetz.

Ennetbürgen wächst auch im Dorfzentrum

Kassierin Silvia Ruess konnte 2017 einen Gewinn von rund 6000 Franken verbuchen, dies bei Einnahmen von rund 162 000 Franken und Ausgaben von 156 000 Franken. Mit Applaus wurden folgende fünf Vorstandsmitglieder in ihrem Amt bestätigt: Präsident Toni Niederberger, André Britschgi, Mirjam Vonwil, Andreas Grebhan und Beat Stauffer sowie als Rechnungsrevisor Bruno Murer. Peter von Flüe, Vizepräsident des Gemeinderates Ennetbürgen, überbrachte die Grüsse der Gemeinde. Ennetbürgen sei 2017 überdurchschnittlich gewachsen, was als positives Zeichen für die Wohnqualität gewertet werden könne: «In Ennetbürgen entstehen Neuwohnungen nicht nur am Berg, sondern vermehrt auch im Dorf.» Das schaffe ein gutes Gemisch zwischen Dorf- und Bergbevölkerung. Nach so viel positiven Nachrichten ging es zum gemütlichen Teil über.

Kurt Liembd

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.