NIDWALDEN: Hergiswil will besseren Lärmschutz

Das Bundesamt für Strassen (Astra) wird von 2018 bis 2020 den Streckenabschnitt der A2 vom Nordportal des Loppertunnels bis zum Südportal des Tunnels Spier einer Gesamterneuerung unterziehen. Der Gemeinderat von Hergiswil erachtet die vorgesehenen Lärmschutzmassnahmen als ungenügend.

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Verkehr auf der A2 Fahrtrichtung Luzern bei der Einfahrt in den Spiertunnel. (Bild: Archiv Neue NZ)

Verkehr auf der A2 Fahrtrichtung Luzern bei der Einfahrt in den Spiertunnel. (Bild: Archiv Neue NZ)

Im Zusammenhang mit der gesetzlich nowendigen Lärmschutzmassnahmen des des Bundesamtes für Strassen (Astra) liess der Gemeinderat von Hergiswil Variantenvorschläge für Verbesserungen erarbeiten. Diese sehen 5,59 m hohen Lärmschutzwände (Tablarwand) und eine 2 m breiten Auskragung (Dach) auf der ganzen Länge vor, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Hergiswil vom Freitag.

Diese an der Klausur vom 5./6. Dezember vom Gemeinderat verabschiedete Variante bringt Verbesserungen in Bezug auf die see- und bergseitige Lärmsituation und verhindert insbesondere zusätzliche Lärmreflektionen gegen den Berg.

Der Gemeinderat erachtet auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei dieser Vorlage als das Beste. Die Zusatzkosten für diese Variante betragen 12 Millionen Franken (+/- 10 Prozent) und gehen zu Lasten der Gemeinde.

Am 8. März 2015 wird die Stimmbevölkerung von Hergiswil an der Urne über dieses Jahrhundertprojekt abstimmen.

pd/zim

HINWEIS
Die öffentliche Informationsveranstaltung, an welcher das Projekt Astra sowie die Lärmschutzvariante Gemeinde vorgestellt wird, findet am Montag, 19. Januar 2015, 19.30 Uhr in der Aula Grossmatt, Hergiswil statt.