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NIDWALDEN: Honorar als Spitalrätin kommt nun in bar

Die Diskussion um Honorare für Regierungsräte in Verwaltungsräten fand ein überraschendes Ende. Auch dank der Eurokrise.
Das Bargeld für die Spitalrätin. (Bild Ohrengrübel)

Das Bargeld für die Spitalrätin. (Bild Ohrengrübel)

Ohrengrübel

Der Gesundheitsdirektorin Wonnige Vonschwand droht Ungemach: Bei der nächsten Revision des Spitalgesetzes könnte der Landrat beschliessen, dass sie ihr Honorar, das sie als Spitalrätin des Spitalverbandes Lunis (Nidwalden/Luzern) verdient, an die Staatskasse abtreten muss. In einem ersten Anlauf konnte das noch verhindert werden, aber die Mannen von der VPS werden kaum klein beigeben.

Vonschwand hat nun einen Weg gefunden, dieses drohende Szenario abzuwenden: Sie lässt sich künftig das Honorar direkt in Plastiksäcken bar vom Spitaldirektor auszahlen. So taucht das Geld nie auf einem Konto auf und muss demnach weder abgeliefert noch versteuert werden.

Spital begeht Zinsflucht

Was das mit der Eurokrise zu tun hat? Ja, ganz einfach. Die Banken zahlen kaum mehr Zinsen oder verlangen bald Negativzinsen für bei ihnen deponiertes Geld. So kann das Spital sogar noch Geld sparen, indem es dieses Schwarzgeld gar nicht erst auf ein Konto einzahlt. Eine echte Win-win-Situation, nicht?

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