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NIDWALDEN: «Ich werde mehr mit dem Auto fahren»

Deutlich mehr Einsprachen als sonst gab es zum neuen Fahrplan. Vor allem die Frühpendler nach Bern und die Stansstader zählen zu den Verlierern.
Marion Wannemacher
Der Bahnhof Grafenort. (Bild: Markus von Rotz / Neue NZ)

Der Bahnhof Grafenort. (Bild: Markus von Rotz / Neue NZ)

Er kommt aus Buochs und nutzt Postauto und Zug seit zwanzig Jahren. Beruflich ist er in Bern tätig. «Bisher konnte ich um 5.07 Uhr in Buochs mit dem Postauto abfahren und war um sieben in Bern. Nach dem Fahrplanwechsel geht das nicht mehr.» Die früheste Verbindung für den Buochser Pendler, der seinen Namen nicht nennen möchte, kommt in Bern künftig erst um 8 Uhr an. Das Problem ist die Anbindung des Postautos an den Zug nach Stans. Denn der Zug fährt künftig 15 Minuten früher nach Luzern ab. Zu früh für den Anschluss aus Ennetbürgen, Buochs und Beckenried. Dem Buochser Pendler bleibt deshalb nichts anderes übrig, als eine spätere Verbindung zu nehmen. Problem: «Es gibt berufliche Termine, die früher anfallen. Auch wenn ich geschäftlich weiter weg, etwa nach Lausanne muss, wird es schwierig.»

Nichts hat sich geändert

Auch andere Berufstätige haben ihren Ärger wegen des Fahrplanwechsels unserer Zeitung mitgeteilt. So auch Peter Scheuber aus Ennetbürgen. Er arbeitet im Bereich Flugsicherung bei Skyguide in Dübendorf, ist seit zwölf Jahren Pendler und hat häufig geschäftliche Termine in Bern und in der Westschweiz. Jahrelang hat er sich für bessere Verbindungen eingesetzt. Geändert habe sich nichts, sagt Peter Scheuber. Er hat resigniert: «Ich werde dann eben vermehrt mit dem Auto zur Arbeit fahren.»

Von Mitte Mai bis Juni lag der Fahrplan öffentlich auf. Gut 50 Reaktionen hatte der Kanton Nidwalden von Privatpersonen, Institutionen und Gemeinden, bestätigt Hanspeter Schüpfer, Leiter Fachstelle öffentlicher Verkehr, auf Anfrage. «Das war überdurchschnittlich viel», sagt er.

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