NIDWALDEN: Ja zu Nationalem Innovationspark Zentralschweiz

Der Nidwaldner Landrat unterstützt die Idee, die Zentralschweiz als Nebenstandort in den geplanten Nationalen Innovationspark einzubinden. Er hat am Mittwoch den für den Aufbau nötigen Objektkredit mit 55 zu 1 Stimmen genehmigt.

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Die «Aviatik» ist in der Zentralschweiz mit zahlreichen Firmen, wie auch den Pilatus Flugzeugwerken in Stans, entlang der Wertschöpfungskette eine Nische. (Bild: Archiv Neue NZ)

Die «Aviatik» ist in der Zentralschweiz mit zahlreichen Firmen, wie auch den Pilatus Flugzeugwerken in Stans, entlang der Wertschöpfungskette eine Nische. (Bild: Archiv Neue NZ)

Volkswirtschaftsdirektor Gerhard Odermatt sagte, Innovation lasse sich nicht durch die Politik verordnen. Der geplante Nationale Innovationspark könne nur eine komplementäre, übergeordnete Rolle spielen. Der Innovationspark solle als Netzwerk funktionieren.

Die Zentralschweiz bewirbt sich bei dem Projekt als Nebenstandort, und zwar in den Bereichen "Aviatik" und "Intelligente Gebäude im System". Die Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz (VDK) beurteilte ein erstes Mal die verschiedenen Bewerbungen. Ob die Zentralschweiz zum Zuge kommen wird, ist noch nicht entschieden.

Die Kosten für den Aufbau des Nationalen Innovationsparks Zentralschweiz werden auf maximal 6 Million Franken für die Dauer von zehn Jahren geschätzt. Daran muss Nidwalden etwas mehr als 6 Prozent oder 385'000 Franken übernehmen. (sda)