NIDWALDEN: Jäger üben mit Hunden die Nachsuche

Die Nach­suchegruppe des Nidwaldner Patentjägervereins hat ein neues Konzept entwickelt. Am Samstag traf man sich zur Weiterbildung.

Richard Greuter / Neue Nz
Drucken
Teilen
Hundeführer Louis Kesseli (links) begleitet seinen Kollegen Thomas Achermann mit Hund Arco zur Fährtenübung. (Bild Richard Greuter)

Hundeführer Louis Kesseli (links) begleitet seinen Kollegen Thomas Achermann mit Hund Arco zur Fährtenübung. (Bild Richard Greuter)

Wenn Jäger das Wild nicht optimal treffen und das Tier nach dem Schuss nicht finden, sind sie verpflichtet, eine sogenannte Nachsuche einzuleiten. Damit will man verhindern, dass angeschossene Tiere qualvoll verenden. Diese Aufgabe übernehmen speziell ausgebildete Hundeführer. Damit die Nachsuche rasch und koordiniert eingeleitet werden kann, haben der Kanton und die Patentjäger ein Nachsuchekonzept erarbeitet. Kernelement dieses Konzepts ist ein Pikettdienst während der Jagdzeit. Für Werner Zumbühl, der das Nidwaldner Nachsuchteam betreut, geht es um den Tierschutz: «Es ist eine ethische Aufgabe, dass ein geschossenes Tier nicht qualvoll verenden muss.»

Insgesamt zwölf Hundeführer liessen sich mit ihren Hunden an einem von der kantonalen Fachstelle für Jagd und Fischerei durchgeführten Kurs im Untertrübsee-Gebiet weiterbilden.