NIDWALDEN: Kampf um den Nachtstern ist lanciert

Pro Bahn und Jungparteien kämpfen an vorderster Front für den Erhalt des Nachtsterns. Sie hoffen, dass der Kanton einlenkt.

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Ein Nachtstern-Bus unterwegs von Luzern in Richtung Meggen. Nach Stans soll er künftig nicht mehr fahren. (Bild: PD)

Ein Nachtstern-Bus unterwegs von Luzern in Richtung Meggen. Nach Stans soll er künftig nicht mehr fahren. (Bild: PD)

«Nidwalden braucht den Nachtstern», ist für Romeo Degiacomi von Pro Bahn Zentralschweiz klar. Die Organisation, die sich für Interessen der ÖV-Benutzer einsetzt und der in der Zentralschweiz rund 120 Mitglieder angehören, ruft zum Kampf für den Erhalt der Nachtsternlinie für Nidwalden und Engelberg auf. Denn der Landrat beschloss an seiner Sitzung vom 26. Juni, den Nachtstern, der jeweils in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag fährt, nicht mehr zu finanzieren. Das bedeutet konkret, dass die beiden Kurse mit Abfahrt in Luzern um 1.15 Uhr nach Stans und 2.30 Uhr nach Engelberg (via Stans) ab dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember ersatzlos gestrichen werden. Weiter im Angebot bleibt der Nachtstern, der in Luzern 3.45 Uhr und in Stans um 4.32 ankommt.

Unverzichtbar für Nidwalden

«Der Nachtstern gehört zu einem attraktiven Angebot im öffentlichen Verkehr und ist in Nidwalden nicht mehr wegzudenken. Den Bus zu streichen ist für uns nicht vertretbar», ist für Romeo Degiacomi klar. Das Angebot sei in der heutigen Zeit unverzichtbar. «Das Leben der jungen Leute hört nicht um Mitternacht und nicht an der Nidwaldner Kantonsgrenze auf. Und viele haben noch keinen Führerschein, haben Alkohol getrunken oder wollen bewusst nicht mit dem Auto in den Ausgang. Für sie ist der Nachtstern ein unerlässliches Angebot.»

Für den Erhalt des Nachtsterns kämpfen auch die Nidwaldner Jungparteien. Juso, JCVP und Junge SVP lancierten eine gemeinsame Petition.

Matthias Piazza

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