Nidwalden
Kanton erlaubt Restaurants und Bars den Einsatz von Heizpilzen – zumindest vorübergehend

Eigentlich ist der Einsatz von Heizpilzen im Kanton Nidwalden nicht erlaubt. Doch dank einer Notverordnung können Restaurants und Bars diese nun auch im Freien benutzen.

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(sok) Seit Montag dürfen Restaurants und Bars unter Einhaltung von Auflagen in ihren Aussenbereich wieder Gäste bewirten. Damit diese auch bei kühlen Temperaturen Gäste empfangen können, hat der Nidwaldner Regierungsrat per Notverordnung die Benutzung von Heizpilzen in Gastronomiebetrieben erlaubt.

Diese tritt am Mittwoch in Kraft und dauert, bis zum Zeitpunkt, an dem Gäste wieder in Innenräumen bewirtet werden dürfen oder am 30. Juni. Betroffen sind Heizpilze, die mit Gas, Öl oder Strom betrieben werden. Obwohl der Betrieb von Heizpilzen der kantonalen Energiepolitik widerspreche, solle damit die von den Covid-19-Massnahmen stark betroffene Gastronomie schnell und praktikabel unterstützt werden, wird Joe Christen, Landwirtschafts- und Umweltdirektor, in einer Mitteilung zitiert. Da die Geltungsdauer vorübergehend und an klare Vorgaben geknüpft sei, erachtet der Kanton die Lösung als verhältnismässig.

So muss der Einsatz von Heizpilzen unter anderem der kantonalen Energiefachstelle gemeldet werden und dürfen nur zwischen 8 und 22 Uhr in Betrieb sein. Pro 10 m2 ist nur ein Heizkörper erlaubt. Auch die Sicherheit muss gewährleistet sein.