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NIDWALDEN: Kanton untersucht Pendlerströme

Eine Petition verlangt zusätzliche Zugsverbindungen nach und von Luzern. Der Regierungsrat will die Forderungen im Rahmen der Planung für die Fahrplanperiode 2020/21 überprüfen.
Martin Uebelhart
Pendler sollen zukünftig stufenfreien Zugang zu den Zügen erhalten. (Symbolbild / Archiv Neue LZ)

Pendler sollen zukünftig stufenfreien Zugang zu den Zügen erhalten. (Symbolbild / Archiv Neue LZ)

Martin Uebelhart

martin.uebelhart@nidwaldnerzeitung.ch

«Bessere Zugsverbindungen von und nach Nidwalden» lautet der Titel einer Petition, die im vergangenen Sommer eingereicht worden ist. Sie fordert ab Dezember 2018 namentlich folgende zusätzliche Verbindungen:

  • Je eine zusätzliche S44 am Morgen und am Abend von Luzern nach Stans und zurück: Stans ab 8.03 und 20.03, Luzern ab 7.37 und 19.37 Uhr.
  • Ein zusätzlicher Interregio am Abend von Luzern nach Engelberg und zurück: mitAbfahrt in Luzern um 22.10 und in Engelberg um 23.01 Uhr.

Damit sollen die Anschlüsse nach Nidwalden von Bern, Basel und Zug respektive Zürich am Morgen und Abend optimiert werden. Zu diesem Zweck sollte nach Ansicht der Petitionäre der Rahmenkredit zur Finanzierung der Abgeltungen für das Angebot im öffentlichen Verkehr für die Jahre 2018 und 2019 angepasst werden.

Der Landrat habe Ende August des vergangenen Jahres den beantragten Rahmenkredit 2018/19 unverändert beschlossen, schreibt die Baudirektion in einer Mitteilung. Auch wenn die Begehren der Petitionäre damit kurzfristig nicht umgesetzt worden seien, sei der Regierungsrat bereit, das Begehren im Rahmenkredit 2020/2021 zu prüfen. Als Grundlage für die Beurteilung der Anschlusssituation in Luzern sollen die Zahlen über die Pendlerbewegungen von Nidwalden nach Luzern und umgekehrt aktualisiert werden. Sie zeigen auf, wie viele Personen von Nidwalden nach Zug, Zürich, Bern und Basel pendeln.

Petitionäre hoffen, dass es nicht bei Prüfung bleibt

Seit der Volkszählung 2010 erhebt der Bund nur noch die Registerdaten der Bevölkerung. So fehlen die detaillierten Daten zu den Pendelbewegungen. Jährlich macht das Bundesamt für Statistik Strukturerhebungen. «Jedes Jahr werden dazu rund 200 000 Fragebogen in der Schweiz verschickt, in Nidwalden sind es rund 1000», sagt Baudirektor Josef Niederberger auf Anfrage. Dabei würden auch Angaben zum Arbeitsweg erhoben. «Wir lassen jetzt diese Daten auf die Pendlerströme hin auswerten», so Niederberger weiter. «Die so erhobenen Daten sind relativ genau.» Sie bildeten die Grundlage, um die tatsächlichen Pendlerströme objektiv beurteilen zu können.

Eingereicht hatten die Petition mit 372 Unterschriften der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS), Sektion Ob- und Nidwalden, die Grünen Nidwalden, die Pro Bahn (Sektion Zentralschweiz) und die IG ZB-Pendler.

«Mit der Petition wollten wir ein Zeichen für bessere Pendlerverbindungen setzen», sagt Daniel Daucourt, Präsident der VCS-Sektion Ob- und Nidwalden, auf Anfrage. «Und es wäre für die beteiligten Organisationen schön gewesen, wenn unsere moderaten Forderungen schon auf die kommende Fahrplanperiode eingeführt worden wären. Die finanziellen Mittel waren ja vorhanden.» Er geht davon aus, dass sich die Passagierzahlen auf der Linie zwischen Luzern, Stans und Engelberg weiterhin positiv entwickeln werden. «Ich hoffe darum, dass es dann nicht bei einer Prüfung bleibt.»

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