NIDWALDEN: Keine Zuschüsse an Haussanierungen für die Bauern

Der Nidwaldner Regierungsrat will für die Förderung der Landwirtschaft um einen Drittel kürzen.Er beantragt dem Landrat für die Jahre 2016 bis 2019 einen Rahmenkredit, der einen bisherigen Bereich ausschliesst.

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Die Nidwaldner Landwirtschaft erhält neben den Bundessubventionen auch weiterhin Förderungen vom Kanton. (Bild: Paul Küchler)

Die Nidwaldner Landwirtschaft erhält neben den Bundessubventionen auch weiterhin Förderungen vom Kanton. (Bild: Paul Küchler)

Für die Jahre 2016 bis 2019 soll der Rahmenkredit von 5,96 Millionen Franken betragen, das sind 2,8 Millionen Franken weniger als bisher. Ein Grund für die Reduktion liegt darin, dass die Wohnbausanierung nicht mehr weitergeführt werden soll. Die Staatskanzlei begründet dies in einer Mitteilung vom Mittwoch mit den Sparmassnahmen, die nötig seien, den kantonalen Finanzhaushalt zu konsolidieren.

Andere Beiträge an die Landwirtschaft werden gestrichen, weil neu der Bund solche zahlt. Es geht dabei etwa um Beiträge für Pufferstreifen oder Steillagenbeiträge. Hochstammbäume werden weiterhin finanziell gefördert. Der Regierungsrat verzichtet nach der Kritik in der Vernehmlassung auf diese Streichung.

Zudem ist vorgesehen, die Absatzförderung zielgerichteter auszugestalten. Zudem werden weitere Beiträge den neuen Vorgaben des Bundes angepasst, die dieser im Rahmen der Agrarpolitik 2014-2017 erlassen hatte. (sda/cv)