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NIDWALDEN: Konkurrenz soll ÖV-Geschäft beleben

Es muss nicht immer das Postauto sein: Via Ausschreibung will der Kanton künftig auch andere ÖV-Anbieter mit ins Boot holen.
Adrian Venetz
Ein Postauto, unterwegs auf der Linie von Beckenried nach Stans. (Bild Corinne Glanzmann)

Ein Postauto, unterwegs auf der Linie von Beckenried nach Stans. (Bild Corinne Glanzmann)

Im Hinblick auf die Anpassung des Verkehrsgesetzes plant der Kanton Nidwalden Massnahmen, um Kosten im regionalen Personenverkehr einzusparen. Das Problem: Einige Bus-Linien weisen einen sehr tiefen Kostendeckungsgrad auf. Nun sollen «Kriterien aufgenommen werden, welche erfüllt sein müssen, damit eine kantonale Linie weiterhin Beiträge erhält», heisst es in der Botschaft an den Landrat. Ins Verkehrsgesetz sollen verbindliche Vorgaben aufgenommen werden betreffend dem Mindest-Kostendeckungsgrad.

Gemeinsam mit Obwalden und Uri

Dies bedeute nun aber nicht, dass eher schwach besetzte Postauto-Linien aus Kostengründen einfach gestrichen werden, betont Hanspeter Schüpfer, Leiter der kantonalen Fachstelle Öffentlicher Verkehr und Projektentwicklung. Vielmehr will der Kanton – gemeinsam mit Obwalden und Uri – künftig Dienstleistungen im öffentlichen Verkehr ausschreiben, falls sich dadurch Kosten einsparen lassen. «Das Gesetz gibt uns bereits heute die Möglichkeit, Dienstleistungen im öffentlichen Verkehr auszuschreiben», erklärt Hanspeter Schüpfer. Bislang habe der Kanton Nidwalden die Offerten anhand von Vergleichszahlen des Bundes geprüft, aber nicht ausgeschrieben.

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