NIDWALDEN: Luftwaffe: «Das ist eine einmalige Übung»

Der Flugplatz Buochs wird nicht wieder militärisch genutzt, stellt die Luftwaffe klar. Trotz allfälliger Übungsflüge.

Geri Wyss
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Soll nicht am Flugplatz in Buochs starten: Eine F/A-18 Hornet. (Bild: Keystone)

Soll nicht am Flugplatz in Buochs starten: Eine F/A-18 Hornet. (Bild: Keystone)

Eine geplante Übung der Luftwaffe mit Jets wie dem F/A-18 im nächsten Frühling erregt in Nidwalden die Gemüter. Die Ankündigung rief den Schutzverband für die Bevölkerung um den Flugplatz Buochs auf den Plan, und auch die Grünen verstärkten den politischen Druck auf die Regierung. Beide äusserten die Befürchtung, die Übung zeige die Absicht, den Flugplatz Buochs wieder militärisch nutzen zu wollen. Der Schutzverband hielt unter anderem auch fest, dass eine Sleeping Base wie Buochs nur noch im Krisenfall genutzt werden könne, und berief sich auf das Objektblatt Buochs des Sachplans Militär.

Flugplatz bleibt Sleeping Base

Am Freitagabend informiert die Luftwaffe Vertreter von kommunalen Behörden, Amtsstellen und Korporationen über die militärische Übung «Revita», die im nächsten Mai auf dem Militärflugplatz Buochs stattfinden soll. Der Nidwaldner Regierungsrat wird noch eine Stellungnahme dazu abgeben.

Der Kommunikationschef der Schweizer Luftwaffe, Jürg Nussbaum, macht nun unmissverständlich klar, dass «keine Rede davon sein kann, den Flugplatz künftig wieder militärisch zu nutzen». Gegenstand der Übung sei ganz einfach dieser, dass man den Flugbetrieb in ungewohnter Umgebung trainieren wolle, und dafür komme nur Buochs in Frage.