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NIDWALDEN: Markant mehr Unfälle im Kanton Nidwalden

Gegenüber dem Vorjahr registrierte die Polizei 16,5 Prozent mehr Unfälle auf Nidwaldner Boden. Unfall-Hotspot ist der Seelisbergtunnel.
Dieser Unfall bei Wolfenschiessen ging im letzten Jahr tödlich aus. (Bild: Kapo Nidwalden)

Dieser Unfall bei Wolfenschiessen ging im letzten Jahr tödlich aus. (Bild: Kapo Nidwalden)

Im Kanton Nidwalden ereigneten sich im letzten Jahr 254 Unfälle (+42 gegenüber Vorjahr). Statistisch gesehen kracht es alle 34 Stunden im Kanton Nidwalden.

Drei Unfälle in Dallenwil, in Hergiswil auf der Autobahn A2 und in Wolfenschiessen gingen tödlich aus. 93 Personen (+7) wurden verletzt. Die Anzahl der Verletzten liege immer noch unter dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre (-26), wie die Kantonspolizei Nidwalden in einer Medienmitteilung schreibt. Sachschaden entstand in der Höhe von rund 2,5 Millionen Franken.

Abgelenkt und zu schnell

In 40 Fällen war Unaufmerksamkeit und Ablenkung und in 38 Fällen das Missachten des Vortritts die Unfallursache. Die Zahl der Unfallbeteiligten, welche unter Alkoholeinfluss standen, nahm von 25 auf 21 ab. Zwei Lenker standen unter Drogen- oder Medikamenten-Einfluss.

Seelisbergtunnel als Unfall-Hotspots

Am häufigsten kam es im Seelisbergtunnel zu Verkehrsunfällen. In beide Fahrtrichtungen und an unterschiedlichen Orten ereigneten sich insgesamt 10 Verkehrsunfälle. Ein weiterer unfallträchtiger Ort war die Verzweigung Engelbergstrasse/Bahnhofstrasse in Dallenwil mit sechs Unfällen. Mit der Inbetriebnahme des Kreisel ist dieser Unfallschwerpunkt entschärft worden. Weitere Unfallschwerpunkte waren der Bereich der A2, Lärmschutz-Galerie Stansstad Richtung Norden/Süden (5), das Südportal des Kirchenwaldtunnels, die Buochserstrasse in Stans, die Lichtsignalanlage «Breiten» und der Bereich Kreisel Kreuzstrasse mit je vier Verkehrsunfällen.

Am häufigsten krachte es in Stans (80 Unfälle), gefolgt von Hergiswil (41), Stansstad (29) und Buochs (24). Der unfallträchtigste Monat im Kanton Nidwalden ist der August (34), gefolgt vom Juli (25) und Juni (23). Am wenigsten Unfälle wurden im Dezember registriert. Die unfallträchtigsten Wochentage waren der Dienstag und Samstag mit je 42 Unfällen. Zwischen 15 und 16 sowie zwischen 17 und 18 Uhr ereigneten sich die meisten Unfälle (23 bzw. 22).

pd/rem

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