Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

NIDWALDEN: Markt weckt Hunger nach mehr

Der Slow-Food- und Pro-Specie-Rara-Markt lockte rund 2500 Besucher an. 35 Aussteller präsentierten ihre regionalen Produkte.
Richard Greuter
Am Markt gabs auch Gelegenheit zum Austausch fernab der Stände oder mit Produzenten wie Toni Odermatt und Anita Zörer aus Stans. (Bilder Richard Greuter)

Am Markt gabs auch Gelegenheit zum Austausch fernab der Stände oder mit Produzenten wie Toni Odermatt und Anita Zörer aus Stans. (Bilder Richard Greuter)

Richard Greuter

Das es sinnvollere Möglichkeiten gibt, als sich mit Burger, Chips und Cola zu ernähren, ist hinlänglich bekannt. Doch der 2. Innerschweizer Slow-Food- und Pro-Specie-Rara-Markt, der am vergangenen Sonntag im Klostergarten in Stans gastierte, geht noch einen deutlichen Schritt weiter.

Der Vielfalt an regionalen Delikatessen und dem Sortenreichtum waren kaum Grenzen gesetzt. Interessierte Besucher nutzten die Gelegenheit, gingen von Stand zu Stand, probierten ein feines Stück Käse, einen würzigen Happen Rauchfleisch, einen Becher Biottasaft oder auch einen feinen Tropfen Wein. Sehr genau nahm es der 44-jährige Richard Simmons, der an einem Stück Käse schnupperte. Dabei meinte der Gastwirt aus dem Kanton Zug: «Ich suche geeignete Produkte für mein Restaurant.»

Plattform für Produktevielfalt

Die 35 Aussteller konnten ob dem grossartigen Publikumsaufmarsch zufrieden sein. Zufrieden zeigte sich auch Organisator Dominik Flammer, Projektleiter vom zukünftigen «Kompetenzzentrum für alpine Kulinarik». «Wir möchten Produzenten aus Nidwalden und der Innerschweiz eine Plattform bieten für ihre einzigartige Produktevielfalt und Biodiversität.» Doch Flammer denkt bereits einen Schritt weiter: «Mein Ziel ist es, in Zukunft mit Nidwaldner Produzenten im neuen Kompetenzzentrum für alpine Kulinarik zusammenzuarbeiten.

Als Ergänzung war der Gastkanton Baselland mit 18 Produzenten vertreten. Während sich die Vereinigung Slow Food der Förderung traditioneller Landwirtschaftsprodukte verschrieben hat, widmet sich die Stiftung Pro Specia Rara den gefährdeten Nutztierrassen und Kulturpflanzen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.