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NIDWALDEN: Mehr Logiernächte in Nidwalden

Die Entwicklung der Logiernächste erfreut die Tourismusverantwortlichen. 2017 wird aus Sicht von Nidwalden Tourismus ein ganz spezielles Jahr.
Kurt Liembd
Die beiden neuen Vorstandsmitglieder Christoph Keiser (links) und Roland Blättler (rechts) zusammen mit Geschäftsführerin Erna Blättler und Präsident Josef Lussi. (Bild: Kurt Liembd (Bürgenstock, 27. März 2017))

Die beiden neuen Vorstandsmitglieder Christoph Keiser (links) und Roland Blättler (rechts) zusammen mit Geschäftsführerin Erna Blättler und Präsident Josef Lussi. (Bild: Kurt Liembd (Bürgenstock, 27. März 2017))

Kurt Liembd

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Passender hätte der Ort für die 4. Generalversammlung von Nidwalden Tourismus (NWT) nicht sein können – im Salle Palace des Bürgenstock-Resorts. Passend deshalb, weil im Moment der Countdown bis zur baldigen Eröffnung dieses einzigartigen Resorts läuft. Vorgängig an die Versammlung am Montagabend waren die Vereinsmitglieder zu einem Baustellen-Rundgang eingeladen. Ausgerüstet mit Schutzhelm und Weste erhielten sie aus nächster Nähe einen Einblick in dieses gigantische Bauprojekt. Nur schon eine Zahl fiel bei der Führung auf: Das Resort rechnet bei Vollbetrieb mit rund 180 000 Logiernächten pro Jahr. Das bedeutet fast eine Verdoppelung im ganzen Kanton.

Weniger Chinesen, dafür mehr Deutsche

Die Logiernächte sind schon heute erfreulich, wie an der Generalversammlung zu erfahren war. Während fast alle Kantone rückläufige Logierzahlen aufweisen, verzeichnete nebst Nidwalden einzig noch Schaffhausen in den vergangenen zwei Jahren eine Zunahme. Konkret waren es 2016 in Nidwalden 215 012 Übernachtungen (+1,1 Prozent zum Vorjahr). Davon sind mit 47,9 Prozent gut die Hälfte Schweizer, der Rest stammt aus dem Ausland. Abgenommen haben die Gästezahlen aus China mit 17 946 Übernachtungen (Vorjahr 27 269), zugenommen hingegen das Gästeaufkommen aus Deutschland – trotz Euroschwäche (27 834 Logiernächte gegenüber 24 479 im Vorjahr).

Auch die Zahl der Tagesgäste fiel erfreulich aus. Dazu Geschäftsführerin Erna Blättler-Galliker: «Im vergangenen Jahr haben rund eine Million Tagesgäste Nidwalden besucht und eine breite Palette von Freizeit-, Sport-, Erholungs- und Erlebnis-Aktivitäten sowie Events erlebt und Museen besucht». Das Fazit von Tourismus-Präsident Josef Lussi: «Das durch Frankenstärke und Terrorängste geprägte schwierige Tourismusjahr 2016 schliesst für Nidwalden recht erfreulich ab». Zum Vergleich: die Tourismusregion Luzern verzeichnete einen Logiernächterückgang von 2,4 Prozent. Als Grund für diesen Erfolg nannte Erna Blättler unter anderem das Prinzip des Guerilla-Marketings, wo es darum geht, mit einer schlanken und effizienten Organisation und wenigen Mitteln einen grossen Effekt zu erzielen. Dies ist auch im abgelaufenen Jahr gelungen, unter anderem mit den Faltkarten «40 Feuerstellen» und «Nidwalden vielfältig erfahren», aber auch mit Aktivitäten im Bereich der sozialen Medien und vielem mehr.

Zwei neue Gesichter im Vorstand

Kassier Peter Wyss konnte für 2016 einen Reingewinn von rund 30 000 Franken verbuchen, allerdings beträgt das Eigenkapital derzeit nur gerade 27 000 Franken. Nach vier Jahren traten die Gründungs-Vorstandsmitglieder Jaap Super und Daniel Hofmann zurück. Ihre Verdienste wurden mit grossem Applaus verdankt. Als Nachfolger wurden Christoph Keiser (40) und Roland Blättler (56) in den Vorstand gewählt. Christoph Keiser ist Betriebsleiter der Alpwirtschaft Unterlauelen im Eigenthal, Roland Blättler ist Leiter Informatik der Kantonsspitäler Ob- und Nidwalden. Als neuer Vizepräsident wurde Peter Wyss gewählt, er folgt auf Jaap Super.

Regierungsrat Othmar Filliger betonte, dass 2017 ein ganz spezielles Jahr werde, nicht nur wegen der Eröffnung des Bürgenstock-Resorts. Als weitere Highlights nannte er das 200-Jahr-Jubiläum der Glasi Hergiswil, das neue Tourismusgesetz, das seit 1. Januar in Kraft ist, und die Eröffnung des vergrösserten Campingplatzes Buochs.

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