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Nidwalden muss bescheideneren Auftritt an «Iheimisch» planen

Der Kanton soll an der kantonalen Gewerbeausstellung teilnehmen – aber mit weniger Geld als von der Regierung gewünscht. Der Landrat hat am Mittwoch nur 200'000 Franken genehmigt anstelle der von der Regierung beantragten 245'000 Franken.
Philipp Unterschütz
Grossaufmarsch an der letzten «Iheimisch». (Bild: Corinne Glanzmann, Buochs, 17. Mai 2012)

Grossaufmarsch an der letzten «Iheimisch». (Bild: Corinne Glanzmann, Buochs, 17. Mai 2012)

«Kanton Nidwalden – gemeinsam in die Zukunft». Unter diesem Motto wird der Kanton an der Gewerbeausstellung «Iheimisch 2019» teilnehmen. Der Landrat hat am Mittwoch die Teilnahme bewilligt; aber in bescheidenerem Rahmen als von der Regierung beantragt. Doch der Reihe nach.

Volkswirtschaftsdirektor Othmar Filliger sagte einleitend, der Kanton sei aufgrund seiner Tätigkeiten und als grosser Arbeitgeber ein wichtiger Player in Nidwalden. Die «Iheimisch» sei eine ideale Gelegenheit, die kantonalen Leistungen der Bevölkerung zu zeigen. Diese wolle wissen, was mit ihren Steuergeldern passiere. «Die Dienstleistungen sollen erlebbar und fassbar gemacht werden. Es wird viel Interaktion geben.»

Laut Konzept des Kantons sollen sich 17 Ämter an einem 255 Quadratmeter grossen Stand an der «Iheimisch» präsentieren. Für diesen Auftritt beantragte der Regierungsrat beim Landrat einen Kredit von 245'000 Franken brutto. Weil der Bund die Auftritte des RAV und der Job-Vision Ob-/Nidwalden mit 35'000 Franken finanziert, verblieben netto noch 210'000 Franken. «Wir sind uns bewusst, dass dies ein grosser Betrag ist, er ist aber gut investiert», betonte Othmar Filliger.

Teilnahme ja – aber nicht zu diesem Preis

Eine Mehrheit des Rates sah das anders. «‹Klotzen statt Kleckern›, scheint das Motto der Regierung zu sein», sagte Urs Amstad (SVP, Beckenried) und stellte den Antrag, den Kredit auf 200'000 Franken zu beschränken. Gegen die Präsentation des Kantons spreche nichts, aber nicht zu diesem Preis. Weitere SVP Landräte unterstützten den Antrag mit Argumenten wie: Gewerbler könnten sich einen solchen Auftritt auch nicht leisten oder es dürften im Landrat nicht bürgerfremd grosse Summen durchgewunken werden.

Weil sich die Regierung daraufhin nicht äusserte, meldete sich Niklaus Reinhard (FDP, Hergiswil) zu Wort und verkündete, dass er soeben seine Meinung geändert habe. Eigentlich hätte er den Antrag der Regierung unterstützen wollen. «Wenn sich die Regierung aber nicht für die 245'000 Franken einsetzt, dann reichen auch 200'000.»

Mit 34 gegen 20 Stimmen kürzte der Rat schliesslich den Kredit auf 200'000 Franken und bewilligte anschliessend einstimmig die Teilnahme zu diesen Konditionen.

Die «Iheimisch 2019» findet vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 auf dem Flugplatz Buochs statt. 250 Aussteller sind angemeldet.

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